Ver­bind­lich­kei­ten

Ein gu­tes Ge­biss ist wich­tig für die Ge­sund­heit, da je­der Zahn mit ei­nem Or­gan kor­re­liert. Lei­der ach­ten bis­lang nur we­ni­ge Zahn­ärz­te dar­auf.

Kurier Magazine - Zähne - - Medico Spezial Ganzheitlich Gedacht - VON CORDULA PUCHWEIN

» „Was Im­po­tenz mit den Schnei­de­zäh­nen zu tun hat“, ti­tel­te un­längst ei­ne gro­ße deut­sche Bou­le­vard­zei­tung. Klingt rei­ße­risch, hat aber aus­nahms­wei­se ein­mal ei­nen ernst­haf­ten Hin­ter­grund. Ba­sie­rend auf dem 4000 Jah­re al­ten Wis­sen der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Me­di­zin ( TCM) geht die ganz­heit­li­che Zahn­heil­kun­de da­von aus, dass je­dem Zahn ein Me­ri­di­an zu­ge­ord­net ist. Die­se wie­der­um füh­ren zu be­stimm­ten Or­ga­nen, Mus­keln und Ge­len­ken. „Ist ein Zahn krank, kön­nen über die Ener­gie­bah­nen auch die ent­spre­chen­den Or­ga­ne in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen sein. Oder vice ver­sa. Pro­ble­me mit Le­ber, Darm und Co. ma­ni­fes­tie­ren sich in Zahn­pro­ble­men. Grund­sätz­lich gilt: Be­her­de­te , wur­zel­be­han­del­te und nicht durch­ge­bro­che­ne Zäh­ne kön­nen sich zu ei­nem Stör­feld, so­mit zu ei­ner Be­las­tung für den ge­sam­ten Kör­per ent­wi­ckeln“, sagt die ganz­heit­lich ori­en­tier­te Wie­ner Zahn­ärz­tin Do­ris Tur­nock-schau­er­hu­ber und lie­fert da­zu gleich ei­ni­ge Fall­bei­spie­le. Hat man stän­dig­mit­ver­dau­ungs­pro­ble­men­zu kämp­fen, ist viel­leicht et­was mit den gro­ßen Ba­cken­zäh­nen 16 und 17 im Ober­kie­fer und den Ge­gen­parts, dem 26er und 27er im lin­ken Ober­kie­fer, nicht in Ord­nung. Schmerzt im­mer wie­der mal das Knie, ha­ben mög­li­cher­wei­se die Zäh­ne 16 und 17 und 26 und 27 ein Pro­blem. „In un­se­rer täg­li­chen Pra­xis ist uns auch schon auf­ge­fal­len, dass Frau­en, die an Brust­krebs er­kran­ken, öf­ter mit­dem­sechs­ten­und sieb­ten Zahn im Ober­kie­fer Pro­ble­me ha­ben. Die­se Zäh­ne kor­re­lie­ren mit der Brust­drü­se“, er­gänzt die Ener­ge­ti­ke­rin Irene We­ber. Gas­tri­tis, Ma­gen­ge­schwü­re, An­triebs­lo­sig­keit, Rü­cken­pro­ble­me – viel­leicht liegt die Ur­sa­che ja tat­säch­lich im Ge­biss.

ANDERWURZELPACKEN.

Ne­ben­wur­zel­be­han­del­ten und be­her­de­ten Zäh­nen kön­nen Kie­fer­zys­ten, gleich­wohl Ma­te­ri­alun­ver­träg­lich­kei­ten von Den­tal­stof­fen wie Amal­gam und Titan Stör­fel­der dar­stel­len. Zu Eru­ie­rung macht die Zahn­ärz­tin ein Pan­ora­marönt­gen. Auch ei­ne um­fas­sen­de Blut­un­ter­su­chung wird an­ge­wie­sen. Par­al­lel da­zu iden­ti­fi­ziert die Ener­ge­ti­ke­rin mit dem Dia­gno­se- und The­ra­pie­ge­rät Glo­bal Dia­gnostics und spe­zi­el­len Tests wie Ki­ne­sio­lo­gie und Ten­sor­tech­nik et­wai­ge Stör­fel­der. „Glo­bal Dia­gnostics ist ein Mess­ge­rät, das auf­grund kleins­ter elek­tri­scher Im­pul­se die Re­ak­ti­on des Or­ga­nis­mus misst, auf­zeich­net und aus­wer­tet.“Ist das Pro­blem da­mit iden­ti­fi­ziert, tritt die Zahn­ärz­tin in Ak­ti­on. To­te oder wur­zel­be­han­del­te Zäh­ne wer­den ent­fernt oder neu­er­lich sa­niert. Fehl­stel­lun­gen wer­den be­ho­ben, to­xi­sches Ma­te­ri­al wird ge­gen bes­ser ver­träg­li­ches ge­tauscht, Zahn­fleisch­ta­schen via Mund­hy­gie­ne ge­säu­bert. Die Ener­ge­ti­ke­rin wie­der­um un­ter­stützt den Hei­lungs­pro­zess durch die bak­te­ri­el­le Aus­lei­tung. So sieht die op­ti­ma­le Be­hand­lung aus – und ein Pa­ra­de­bei­spiel da­für, wie gut Schul- und Kom­ple­men­tär­me­di­zin ein­an­der er­gän­zen kön­nen. «

Dr. Do­ris Tur­nock- Schau­er­hu­ber, Zahn­ärz­tin

„UR­SA­CHE UND WIR­KUNG: UN­SE­RE ZÄH­NE SIND VER­GLEICH­BAR MIT SI­CHE­RUN­GEN IN EI­NEM SICHERUNGSKASTEN. “

Le­ber Dick­darm Herz Bla­se Gal­le Ma­gen Bspa­euicchhe-ldrü­se Lun­ge Dünn­darm

kor­re­liert mit den Eck­zäh­nen 13, 23, 33 und 43 kom­mu­ni­ziert mit den gro­ßen Ba­cken­zäh­nen 36, 46, 37 und47 kor­re­spon­diert mit den Weis­heits­zäh­nen 38 und 48 Zu­sam­men­hang zu den Schnei­de­zäh­nen 11, 12, 21, 22, 31, 32, 41, 42 steht in Ver­bin­dung mit den Eck­zäh­nen 13, 23, 33, und 43 syn­chro­ni­siert sich mit den gro­ßen Ba­cken­zäh­nen 17 und 27 be­zieht sich auf die Ba­cken­zäh­ne 14, 24, 37 und 47 „paart“sich mit den gro­ßen Ba­cken­zäh­nen 17, 27, 33, 34, 43 und 44 hat ei­ne Ver­bind­lich­keit mit den Weis­heits­zäh­nen 18 und 28

Hin­weis zur Zahn- Num­me­rie­rung: Der Kie­fer wird in vier Qua­dran­ten un­ter­teilt. Die Durch­zäh­lung er­folgt im­mer aus Sicht des Be­trach­ters, al­so auf das Ge­sicht des Pa­ti­en­ten. Der rech­te Ober­kie­fer­qua­drant hat die Leit­zahl 1, der lin­ke Ober­kie­fer die 2, der lin­ke Un­ter­kie­fer 3 und der rech­te Un­ter­kie­fer schließ­lich die 4. Die­ser Zahl wird dann die so­ge­nann­te „Zahn­zahl“, be­gin­nend von der Mit­te der Schnei­de­zäh­ne, nach­ge­stellt. Sie­he auch Gra­fik auf Sei­te 74

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