Das Lä­cheln ma­de in Hol­ly­wood

Wenn die Zäh­ne nicht von Haus aus film­reif sind, brin­gen Ble­aching und Veneers die Mund­par­tie zum Strah­len.

Kurier Magazine - Zähne - - Medico Spezial Zahnästhetik - VON BAR­BA­RA STIE­GER

Wel­cher Su­per­star ver­steckt sich hin­ter die­ser be­zau­bern­den Mund­par­tie?

» Es gibt ein­fa­che Pa­ti­en­ten und schwie­ri­ge­re. Das be­zieht sich al­ler­dings­nicht­au­fih­r­ver­hal­ten­in­der­or­di­na­ti­on, son­dern auf den Zu­stand der vor­han­de­nen Zäh­ne. Denn na­tür­lich ist es leich­ter, wenn der Pa­ti­ent be­reits hüb­sche Zäh­ne hat. Wer die­se nur ein biss­chen auf­hel­len möch­te, kann das auf zwei un­ter­schied­li­che Ar­ten. „Beim Of­fice Ble­aching wird in der Or­di­na­ti­on ge­bleicht und man hat so­fort das Er­geb­nis. Für das Ho­me Ble­aching be­kommt der Pa­ti­ent ein Tray mit nach Hau­se, in das er das Bleich­gel füllt. Die Schie­ne wird über Nacht oder ein paar St­un­den am Tag ge­tra­gen“, er­klärt Zahn­arzt Oli­ver Sas. Auf­grund der nied­ri­ge­ren Do­sie­rung des Was­ser­stoff­per­oxi­dan­teils be­nö­tigt die­se Me­tho­de al­ler­dings zehn bis vier­zehn Ta­ge. Laut Sas gibt es Lang­zeit­stu­di­en zu­fol­ge kei­ne nam­haf­ten Schä­di­gun­gen für die Zäh­ne. Über­trei­ben soll­te man es aber trotz­dem nicht. „Es kann al­ler­dings zu ei­ner vor­über­ge­hen­den­über­sen­si­bi­li­tät­kom­men, der man durch das Auf­tra­gen ei­nes Fluo­ridgels ent­ge­gen­wir­ken kann“, er­klärt Sas.

HOL­LY­WOOD A00.

Wei­ßer als weiß – was in Hol­ly­wood be­reits zum ge- wohn­ten An­blick ge­hört, ist auch bei uns auf dem Vor­marsch. We­ni­ger beim Ble­aching, son­dern bei den Veneers. Es kom­men im­mer mehr Leu­te mit dem Wunsch nach Hol­ly­wood a00 in die Pra­xis von Oli­ver Sas. Esist ei­ne Far­be­aus­dem­spek­trum­der Hol­ly­wood-bleach­far­ben, ne­ben den­en­da­s­hells­te Weiß­aus­dem­na­tür­li­chen Farb­spek­trum ganz schön blass aus­sieht. Ob das Strah­l­er­ge­biss auch wirk­lich zum Typ passt, ist Ge­schmacks­sa­che. „Na­tür­lich wir­ken­de Zäh­ne sind mei­ner Mei­nung nach zu be­vor­zu­gen. Au­ßer­dem ist die Form fast noch wich­ti­ger als die Far­be selbst. Durch rich­ti­ge Pro­por­tio­nen und Sym­me­trie ge­win­nen die Zäh­ne an At­trak­ti­vi­tät“, weiß der Ex­per­te. Wer nun glaubt, ein man­gel­haf­tes Ge­biss hin­ter Ke­ra­mik­blätt­chen (Veneers) ver­ste­cken zu kön­nen, irrt. Die Ba­sis­muss­stim­men, erst dann­kommt die Äs­t­he­tik zum Ein­satz. Klebt man das hauch­dün­ne Ke­ra­mik­blätt­chen auf ei­nen zu dunk­len Zahn, wür­de das durch­schei­nen. Die Ver­blend­scha­len wer­den haupt­säch­lich im Front­be­reich an­ge­bracht. Ab­ge­bro­che­ne Schnei­de­kan­ten, un­re­gel­mä­ßig ge-

form­te Zäh­ne und schma­le Zahn­lü­cken kön­nen da­durch über­deckt und äs­the­tisch kor­ri­giert wer­den. Da­bei wer­den die Scha­len der Far­be der um­ge­ben­den na­tür­li­chen Zäh­ne sehr ge­nau an­ge­gli­chen. Im Ver­gleich zu Kro­nen muss je­doch beim Ein­satz von Ke­ra­mik­ver­blend­scha­len meist we­ni­ger Zahn­sub­stanz ab­ge­schlif­fen wer­den. Auch hier gibt es die Hol­ly­woo­dVa­ri­an­te. So­ge­nann­te „Hol­ly­wood Smi­le Veneers“, wie sie Oli­ver Sas an­bie­tet, kön­nen als „Non-prep“-, „Light-prep“- und „Full-prep“-veneers her­ge­stellt wer­den. In der Light- Va­ri­an­te wer­den die Zäh­ne gar nicht be­schlif­fen, in der Full-va­ri­an­te hin­ge­gen stark. Letz­te­re hat den Nach­teil, dass Zahn­sub­stanz ab­ge­tra­gen­wird, al­ler­dings­kön­nen­mit­die­sen Veneers auch klei­ne Zahnfehlstellungen aus­ge­gli­chen wer­den. Für al­le, die schön lä­cheln oder ganz ein­fach wie­der ein­mal Zäh­ne zei­gen wol­len. «

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Pret­ty Wo­man: Us-schau­spie­le­rin Ju­lia Ro­berts hat das be­zau­berns­te Lä­cheln Hol­ly­woods

Ein strah­lend wei­ßes Lä­cheln wirkt at­trak­tiv und an­zie­hend

DDR. Oli­ver Sas, Fach­arzt für Zahn-, Mund- und Kie­fer­heil­kun­de

„NICHT NUR DAS WEISS IST ENT­SCHEI­DEND. DURCH RICH­TI­GE PRO­POR­TIO­NEN UND SYM­ME­TRIE GE­WIN­NEN DIE ZÄH­NE AN AT­TRAK­TI­VI­TÄT.“

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