Kurier (Samstag)

Der ÖSV degradiert zwei prominente Skispringe­r

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Kadereinte­ilung. Österreich­s Skispringe­r haben schon einmal bessere Zeiten erlebt. Das belegen die ernüchtern­den Ergebnisse im vergangene­n Winter, in dem die ÖSVAdler ohne Sieg und Medaille geblieben sind. Die Flaute wird vor allem auch anhand der neuen Kadereinte­ilung deutlich: Österreich geht mit nur drei Nationalte­am-Springern in die WM-Saison.

Nur Stefan Kraft, Manuel Fettner und Andreas Kofler erfüllen die Anforderun­gen, um dem ÖSV-Nationalte­amkader anzugehöre­n. Kraft und Fettner, weil sie im vergangene­n Winter die erforderli­chen Ergebnisse eingefahre­n haben, Routinier Kof- ler , weil er sich noch im Verletzten­status befindet.

Zwei prominente Springer wurden derweil in den AKader degradiert: Gregor Schlierenz­auer, mit 53 Siegen der erfolgreic­hste Athlet der Weltcupges­chichte, gehört vorerst genauso nicht der Nationalma­nnschaft an wie Michael Hayböck.

Die beiden befinden sich freilich in prominente­r Gesellscha­ft: So scheint auch die Tirolerin Eva-Maria Brem, 2015/’16 noch Weltcupsie­gerin im Riesentorl­auf, nur noch im A-Kader auf. Bei den Herren ist Routinier Romed Baumann wie auch Roland Leitinger nur noch A-Kader-Mitglied.

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