Kurier (Samstag)

Eckball: Kein Fall für den Videoschir­i

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Regel. Dass das entscheide­nde Tor von Marseille im EuropaLeag­ue-Semifinale in Salzburg aus einer Ecke fiel, die eigentlich keine war, sorgte für Aufregung. Sofort wurden Rufe nach der Einführung des Videoschie­dsrichters auch in UEFA-Bewerben laut. Dieser hätte aber bei der Szene in der 116. Minute nicht eingegriff­en. Denn laut FIFA-Vorgaben darf der Videobewei­s nur bei spielentsc­heidenden Szenen zum Einsatz kommen. Diese sind Tor oder kein Tor, Rote Karte und keine Rote Karte, Elfer oder kein Elfer. Beim Handspiel des Salzburger CaletaCar in der 87. Minute hätte der Videoschie­dsrichter also hingegen eingreifen dürfen.

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