Sport­star Mat­thi­as St­ei­ner als Dia­be­ti­ker in ei­ner Kon­di­to­rei

Kurier (Samstag) - - MENSCHEN - – SW

Maß­voll. Punsch­krap­ferl, kan­dier­te Veil­chen, die schon Kai­se­rin Eli­sa­beth ger­ne ver­zehr­te oder Tor­ten mit Zu­cker­guss so­weit das Au­ge reicht. Die K.-u.-K.Hof­zu­cker­bä­cke­rei De­mel ist ein wah­res Pa­ra­dies für Nasch­kat­zen. Mit­ten­drin Ex-Ge­wicht­he­ber Mat­thi­as St­ei­ner (36).

War­um das un­ge­wöhn­lich ist? Der Sport­ler ist seit 18 Jah­ren an Dia­be­tes er­krankt und kommt zur Prä­sen­ta­ti­on des Bu­ches „Dia­gno­se Dia­be­tes – Das gro­ße Hand­buch für das Le­ben mit der Zu­cker­krank­heit“( Kn­eipp Ver­lag Wi­en, 22 €, 208 S.). Die Wahl des Or­tes fin­det er aber nicht et­wa merk­wür­dig: „Wo soll man sonst auf­merk­sam ma­chen? In ei­ner Kli­nik wä­re es ja lang­wei­lig.“An al­le Schle­cker­mäul­chen rich­tet St­ei­ner noch ei­nen star­ken Ap­pell: „Wir als Stoff­wech­sel­er­krank­te kön­nen das den Ge­sun­den so­gar bes­ser er­klä­ren, was da pas­siert, wenn man die gan­zen Sa­chen je­den Tag un­un­ter­bro­chen frisst. Der Typ 1Dia­be­ti­ker lebt so­wie­so ganz nor­mal wie der ge­sun­de Mensch und der soll­te auch nicht je­den Tag sei­ne Sa­cher­tor­te oder was auch im­mer es­sen.“

Für Olym­pia­sie­ger Mat­thi­as St­ei­ner gibt’s Sü­ßes nur mit Maß und Ziel

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