Vier Vau­se-To­re bei Kan­ter­sieg

Caps sind nach dem 5:0 ge­gen Zagreb Ers­ter

Kurier (Samstag) - - SPORT - – PE­TER KARLIK

88 Se­kun­den reich­ten – und das Spiel der Vi­en­na Ca­pi­tals ge­gen Zagreb war ent­schie­den. Vor 4100 Zu­schau­ern in Ka­gran sorg­te Tay­lor Vau­se in­ner­halb von 1:22 Mi­nu­ten im Al­lein­gang für die kom­for­ta­ble 3:0-Füh­rung (18., 18., 19.). Die Ca­pi­tals spiel­ten ge­gen ei­nen schwa­chen Geg­ner mit viel Druck, Tem­po und Ag­gres­si­vi­tät. Das 3:0 er­ziel­te der 27-jäh­ri­ge Ka­na­di­er so­gar in Un­ter­zahl. Von der Kri­se, in die die Wie­ner nach zwölf Sie­gen zu Sai­son­be­ginn ge­pur­zelt wa­ren, war nichts mehr zu se­hen. Al­ler­dings hat Zagreb fi­nan­zi­ell gro­ße Pro­ble­me, ei­ni­ge Spie­ler wol­len nur noch weg. Das 5:0 er­ziel­te Schnei­der (52.). Beim Trai­ning vor dem Spiel hat­te Vau­se von Trai­ner Da­ve Ca­me­ron den Auf­trag be­kom­men, mehr zu schie­ßen. „Er ist ein so gu­ter Spie­ler, aber er hat zu­letzt zu viel ge­passt.“Der Stür­mer sag­te lä­chelnd:„Das stimmt. Ich will nicht ei­gen­sin­nig sein. Manch­mal ist es aber doch gut, auf den Trai­ner zu hö­ren.“

Weil KAC (4:8 in Znaim) und Graz (2:3 in Salz­burg) punk­te­los blie­ben, emp­fan­gen die Ca­pi­tals (erst­mals mit Stark­baum im Tor) am Sams­tag Dorn­birn als Ta­bel­len­füh­rer.

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