Der Ab­gren­zung“

Dern der Un­ter­neh­mer, der sich die­se Leu­te holt, um mehr Pro­fit zu ma­chen. Wir brau­chen eu­ro­päi­sche Re­geln, da­mit je­der zu sei­nem Recht kommt. Für die glei­che Ar­beit am glei­chen Ort gibt es das glei­che Geld. Wenn das er­reicht wer­den kann, dann ist Eu­ro­pa

Kurier (Samstag) - - INTERVIEW - Sind die Gren­zen der So­li­da­ri­tät?

So­li­da­ri­tät ist kei­ne Fra­ge der Ab­gren­zung, son­dern sie in un­se­rer Ge­sell­schaft viel zu schwach. Die­se Bun­des­re­gie­rung macht ei­ne Po­li­tik der Ent­so­li­da­ri­sie­rung. Des­halb brau­chen wir nicht über ei­ne Be­gren­zung re­den, son­dern dar­über, wo sie un­ter die Rä­der kommt.

Wenn in Ost­ös­ter­reich vie­le ver­un­si­chert sind, weil sie mer­ken, dass aus­län­di­sche Ar­beits­kräf­te nicht un­ter den­sel­ben Be­din­gun­gen ar­bei­ten, wie sie bei uns üb­lich sind und die Ar­beits­kräf­te zum Lohn­dum­ping ein­ge­setzt wer­den, dann ist für uns So­zi­al­de­mo­kra­ten nicht der ru­mä­ni­sche Gip­ser auf der Bau­stel­le schuld, son- Die Mi­gra­ti­ons­fra­ge ist bei der Na­tio­nal­rats­wahl sehr stark der ÖVP und der FPÖ zu­gu­te ge­kom­men. Wie be­ant­wor­tet die So­zi­al­de­mo­kra­tie die Mi­gra­ti­ons­fra­ge?

Es ist we­der der ÖVP noch der FPÖ ein An­lie­gen die­ses Pro­blem zu lö­sen, son­dern sie sind glück­lich dar­über, weil sie sie nut­zen, um Sün­den­bö­cke zu

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