Initia­ti­ve ge­gen rechts: Die Film-Platt­form #Klap­peAuf

Kurier - - Kultur -

Ös­ter­rei­chi­sche Fil­me­ma­cher sind sehr prä­sent auf der Ber­li­na­le. Nicht nur mit ih­ren Fil­men in den Pro­gram­men, son­dern auch durch kon­kre­te po­li­ti­sche For­de­run­gen, die im Rah­men ei­ner Pres­se­kon­fe­renz for­mu­liert wur­den: Die Platt­form #Klap­peAuf, ins Le­ben ge­ru­fen und un­ter­stützt von rund 600 ös­ter­rei­chi­schen Film­schaf­fen­den – von Bar­ba­ra Al­bert bis Klaus Ma­ria Bran­dau­er – wen­det sich de­zi­diert ge­gen „Ver­het­zung und Ent­so­li­da­ri­sie­rung“und for­dert die ös­ter­rei­chi­sche Re­gie- rung auf, die Zu­sam­men­ar­beit mit Mit­glie­dern rechts­ex­tre­mer Or­ga­ni­sa­tio­nen zu be­en­den. Re­gis­seu­re wie Ruth Be­cker­mann („Wald­heims Wal­zer“), Kat­ha­ri­na Mück­stein („L’Ani­ma­le“), Wolf­gang Fi­scher („Styx“) und Lud­wig Wüst („Auf­bruch“), de­ren Fil­me al­le auf der Ber­li­na­le lau­fen, be­zeug­ten ih­re Sor­ge über den Rechts­ruck. #Klap­peAuf kün­dig­te fil­mi­sche For­men des Wi­der­stan­des an, et­wa durch kri­ti­sche Wo­chen­schau­en, die im öf­fent­li­chen Raum ge­zeigt wer­den sol­len.

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