0:0

Kurier - - Sport -

„Wenn ein Bau­er mit sei­nem Trak­tor über das Feld fährt, schaut er nur nach vor­ne“, hat­te Sturms In­te­rims­coach Gün­ther Neu­kirch­ner vor de­mHeim­spiel ge­gen St. Pöl­ten ge­sagt. Was sei­ne Her­ren auf dem Feld ge­bo­ten hat­ten, ware­her­zu­mWeg­schau­en. Mit zehn Mann hol­te Sturm ge­gen harm­lo­se St. Pölt­ner ein 0:0.

Es war auch ein Trai­nerDu­ell Neu­kirch­ner ge­gen Ran­ko Po­po­vic, mit dem er in­S­turm­s­er­folg­reichs­terVer­eins­epo­che ver­tei­digt hat­te. Die bei­den Herr­schaf­ten sa­hen ei­ne un­spek­ta­ku­lä­re An­fangs­pha­se, in­der­dieSt. Pölt­ner zu­nächst mu­tig be­gan­nen, aber lang­sam Sturm das Kom­man­do über­lie­ßen. Nach ei­nem Du­ell In­go­litsch ge­gen Kit­ei­schwi­li ging Sturms Ge­or­gi­er zu Bo­den, die Gra­zer re­kla­mier­ten zu Recht El­fer. Zulj und Ba­lic, des­sen Ver­trag in St. Pöl­ten bis 2020 ver­län­gert wur­de, ka­men zu Chan­cen.

Dann sah Ma­re­sic Rot. Der Ver­tei­di­ger sprang mit den Stol­len vor­aus Rich­tung Lux­ba­cher, traf da­bei je­doch den Ball und kaum den Geg­ner – ei­ne um­strit­te­ne Ent­schei­dung des schwa­chen Re­fe­rees Heiß. Sturm war den­noch die bes­se­re, weil ak­ti­ve­re Elf (bzw. Zehn) vor der Pau­se.

Un­mit­tel­bar nach der Pau­se hat­te Lux­ba­cher die ers­te Top­chan­ce für die Gäs­te. Neu­kirch­ner sa­ß52Mi­nu­ten­auf­derS­turm-Bank, dann wur­de­er­vonHeiß­we­genK­ri­tik auf die Tri­bü­ne ver­bannt. El­fer­hät­tees­nach­ei­nemFoul an Gart­ler auch für St. Pöl­ten ge­ben müs­sen. Chan­cen hat­ten noch Gro­zu­rek und Spendlho­fer. Ein Hoch­ge­nuss­war das Spiel nicht.

Sturm Graz (4-1-3-2): St. Pöl­ten (3-4-3): Ro­te Kar­te: Gel­be Kar­ten:

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.