Ös­ter­reichs Wirt­schaft stark, aber Brems­spu­ren be­merk­bar

Kurier - - Wirtschaft -

Pro­gno­se. An­ge­sichts der vie­len Un­ken­ru­fe muss man es ex­tra be­to­nen: „Ös­ter­reichs Wirt­schaft läuft noch im­mer aus­ge­zeich­net“, sag­te Ste­fan Bruck­bau­er, Chef­öko­nom der UniCre­dit Bank Aus­tria (BA), am Don­ners­tag. Aus heu­ti­ger Sicht wer­de 2019 „noch ein gu­tes Jahr“. Der Hö­he­punkt des Wachs­tums lieg­ta­ber­hin­te­runs– der­war vor ei­nem Jahr er­reicht. Jetzt wer­den die Brems­spu­ren vor al­lem im Ex­port spür­bar. Die Han­dels­kon­flik­te und straf­fe­renZü­gel in der Geld­po­li­tik der US-No­ten­bank ma­chen Schwel­len­län­dern zu schaf­fen. Die be­stel­len­we­ni­ger In­ves­ti­ti­ons­gü­ter– da­striff­tÖs­ter­reich, des­sen In­dus­trie zu 60 Pro­zent von Aus­lands­auf­trä­gen­ab­hän­gig sei.

Was­dieKon­junk­tur­stützt sind lo­cker sit­zen­de Geld­bör­sen. Dank der gu­ten Lohn­ab­schlüs­se ent­wi­ckelt sich der pri­va­te Kon­sum stark. Das heu­ri­ge Plus von 1,9 Pro­zent sei re­kord­ver­däch­tig, der größ­teZu­wachs seit 2006.

Die Bau­wirt­schaft ha­be – an­ders als Dienst­leis­tun­gen und In­dus­trie – den kon­junk­tu­rel­len Hö­he­punkt noch vor sich, er­gänz­te BA-Öko­nom Wal­ter Pud­schedl. Ös­ter­reichs Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) wer­de sich der Pro­gno­se nach von 2,7 Pro­zent im heu­ri­genJahr­auf1,9Pro­zent (2019) und 1,5 Pro­zent (2020) ein­brem­sen. Wo­mit die hei­mi­scheWirt­schaft im­mer­noch­ei­nenVor­sprung­zu Deutsch­land und dem Eu­ro­raum­hät­te.

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