Trau­tes Heim

Die Wohn­bau­för­de­rung im Bur­gen­land

KURIER_BURGENLAND - - Editorial - -PAUL CHRIS­TI­AN JEZEK

… Glück al­lein. Das Bur­gen­land hat ös­ter­reich­weit die bes­te Wohn­bau­för­de­rung al­ler Bun­des­län­der – und kur­belt da­mit „ne­ben­bei“auch die Wirt­schaft an.

Es sind be­ein­dru­cken­de Zah­len: Nicht we­ni­ger als 655 Mil­lio­nen Eu­ro hat das Bur­gen­land von 2011 bis 2015 an Wohn­bau­för­der­mit­teln zur Ver­fü­gung ge­stellt. In be­hag­li­ches Wohl­ge­fühl „über­setzt“be­deu­tet das, dass mit die­sem pe­ku­niä­ren Vo­lu­men rund 20.000 Wohn­ein­hei­ten im gan­zen Bun­des­land ge­för­dert wer­den konn­ten. Und: Heu­er ste­hen für die Wohn­bau­för­de­rung im Bur­gen­land wei­te­re rund 125 Mil­lio­nen Eu­ro zur Ver­fü­gung.

Wert­schöp­fung im Bur­gen­land. Mehr als 90 Pro­zent der Ar­bei­ten wur­den da­bei von bur­gen­län­di­schen Fir­men aus­ge­führt, wo­durch­der Kon­junk­tur­mo­tor im Land na­tür­lich kräf­tig an­ge­kur­belt wird und bur­gen­län­di­sche Ar­beits­plät­ze ge­schaf­fen oder ge­si­chert wer­den. Im Rah­men der Initia­ti­ve „Wir bau­en bur­gen­län­disch “wer­den Bau­auf­trä­ge z.B. von den vier ge­mein­nüt­zi­gen Bau­ver­ei­ni­gun­gen B-Süd, Neue Ei­sen­städ­ter, EBSG und OSG vor­zugs­wei­se an bur­gen­län­di­sche Un­ter­neh­men ver­ge­ben. Die vier Ge­nos­sen­schaf­ten sind in 167 der 171 bur­gen­län­di­schen Ge­mein­den tä­tig und ha­ben mitt­ler­wei­le rund 22.000 Woh­nun­gen und Rei­hen­häu­ser er­rich­tet. Ak­tu­ell herrscht aus­ge­spro­chen star­ke Nach­fra­ge in den nörd­li­chen Be­zir­ken, bur­gen­land­weit wer­den der­zeit et­wa 2.000 Woh­nun­gen und Rei­hen­häu­ser ge­baut. Lag 2015 das Bau­vo­lu­men bei rund 150 Mio., sol­len es heu­er rund 170 Mio. wer­den. Ins­ge­samt si­chert der ge­mein­nüt­zi­ge Wohn­bau ge­mein­sam mit der Wohn­bau­för­de­rung des Lan­des Bur­gen­land et­wa 2000 Ar­beits­plät­ze der Bau­wirt­schaft. „Ge­kur­belt“wur­de An­fang 2016 auch mit dem bur­gen­län­di­schen Hand­wer­ker­bo­nus.

Vor­bild­lich. Im ös­ter­reich­wei­ten Ver­gleich hat das Bur­gen­land die ge­rings­ten Miet- und die nied­rigs­ten Wohn­kos­ten. So be­trägt der An­teil der Wohn­kos­ten am Haus­halts­ein­kom­men schma­le 16 Pro­zent. Zum Ver­gleich: In Wi­en ist der An­teil mit 25 Pro­zent am höchs­ten. Leist­ba­res und auch jun­ges Woh­nen wird im Bur­gen­land et­wa mit den Star­ter­woh­nun­gen er­mög­licht. Der Start war in Ill­mitz, mitt­ler­wei­le wer­den in vie­len an­de­ren Ge­mein­den Woh­nun­gen mit Miet­kos­ten von 5 Eu­ro pro m2 – oh­ne Be­triebs­kos­ten – an­ge­bo­ten.

Sa­fe­ty First. Um dem Si­cher­heits­be­dürf­nis der Be­völ­ke­rung Rech­nung zu tra­gen, kann im Rah­men der Initia­ti­ve „Si­che­res Woh­nen“der Ein­bau ei­ner Si­cher­heits­tü­re bei Woh­nun­gen, Ei­gen­hei­men und Rei­hen­häu­sern ge­för­dert wer­den.

Die Wohn­bau­för­de­rung hilft bei der Rea­li­sie­rung von Wohn­träu­men und kur­belt die Wirt­schaft an Für wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu­rWohn­bau­för­de­rung die Sei­te mit der Gra­tis-App „Short­cut Re­a­der“scan­nen

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