Die gro

KURIER_MARIA THERESIA - - Die Jungen Jahre -

LIE­BES­HEI­RAT. Wenn es im Haus Habs­burg ei­ne Lie­bes­hei­rat gab, dann war es die­se. Ma­ria The­re­sia und Franz Ste­phan wa­ren ein­an­der in wah­rer Lie­be­ver­bun­den. Wa­sih­nal­ler­dings­nicht da­von ab­hielt, als Frau­en­held­ein ziem­li­ches Lot­ter­le­ben zu füh­ren. Ma­ria The­re­sia war noch ein Kind, da hat sich ihr Va­ter, Kai­ser Karl VI., schon Ge­dan­ken ge­macht, wen sie ein­mal­hei­ra­ten­wür­de. ZurAus­wahl­stan­den­dieKron­prin­zen­vonSpa­ni­en, Bay­ern und Preu­ßen – letz­te­rer hät­te sie lie­bend gern ge­nom­men, wur­de dann abe­ral­sF­ried­rich­derGroß­eih­rErz­feind un­der­bit­terts­terK­riegs­geg­ner. Er­stals sie Franz Ste­phan von Loth­rin­gen sah, war’sumMa­ri­aThe­re­sia­ge­sche­hen. Es war Lie­be auf den ers­ten Blick. SIE WAR 19, ER 27. Als sie im Fe­bru­ar 1736 hei­ra­te­ten und da­mit das Haus Habs­burg-Loth­rin­gen grün­de­ten, war sie 19 und er 27. Bei so viel Nach­wuchs wie dem jun­gen Paar bald ins Haus stand, wares­selbsti­n­ei­nem­kai­ser­li­chen Haus­halt nicht ganz ein­fach, hin und wie­der in stil­ler Zwei­sam­keit ver­har­ren zu kön­nen. Doch sie nah­men sich die Zeit, an­ders hät­ten sie „die wil­de Brut“, wie Ma­ria The­re­sia ih­re vie­len Kin­der nann­te, gar nicht zu­stan­de ge­bracht. Über­ge­nü­gend Aus­weich­quar­tie­re, um sich zu­rück­zie­hen zu kön­nen, ver­füg­te das Kai­ser­paar durch­aus: Schön­brunn,

Ei­ne von Franz Stephans vie­len Af­fä­ren: die ita­lie­ni­sche Sän­ge­rin Ca­te­ri­na Ga­b­ri­el­li

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