Die Re­ha­bi­li­ta­ti­on

Die on­ko­lo­gi­sche Re­ha­bi­li­ta­ti­on rich­tet sich an Pa­ti­en­ten, die ih­re pri­mä­re Krebs­be­hand­lung ab­ge­schlos­sen ha­ben. Die kör­per­li­che und psy­chi­sche Ge­sund­heit soll ver­bes­sert wer­den.

KURIER_SPECIAL - - KNOCHENKREBS -

ist ge­nau auf die Leis­tungs­fä­hig­keit und die kli­ni­sche Be­last­bar­keit des Pa­ti­en­ten ab­zu­stim­men“, so Richard Cre­ven­na von der Uni­ver­si­täts­kli­nik für Phy­si­ka­li­sche Me­di­zin und Re­ha­bi­li­ta­ti­on der Me­di­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wi­en. Ak­ti­ves Aus­dau­er­trai­ning kann laut wis­sen­schaft­li­cher Da­ten­la­ge zur Stei­ge­rung der Aus­dau­er­leis­tungs­fä­hig­keit und der Le­bens­qua­li­tät füh­ren. Mitt­ler­wei­le ist auch be­kannt, dass man fast al­le Pa­ti­en­ten mit schwie­rigs­ten CoMor­bi­di­tä­ten trai­nie­ren kann – „auf das me­di­zi­ni­sche Know-how kommt es an“, so der Ex­per­te. Sei­ne Ar­beits­grup­pe hat bei­spiels­wei­se erst­mals bei Pa­ti­en­ten mit Kno­chen­me­ta­sta­sen durch ae­ro­bes Aus­dau­er­trai­ning am Fahr­ra­der­go­me­ter Leis­tungs­fä­hig­kei­ten um 150 Pro­zent er­rei­chen kön­nen.

An der Me­di­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wi­en be­steht ei­ne Spe­zi­al­am­bu­lanz für on­ko­lo­gi­sche Re­ha­bi­li­ta­ti­on. Un­ter dem Schirm des Com­pre­hen­si­ve­Can­cerCen­ters­gib­tes au­ßer­dem ein Tu­mor­board. Pa­ti­en­ten mit ei­nem be­son­de­ren Ri­si­ko wer­den hier in ei­nem in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Set­ting be­spro­chen und Be­schlüs­se für das wei­te­re Vor­ge­hen in der Re­ha­bi­li­ta­ti­on ge­fasst.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.