Tipps zur Prä­ven­ti­on von Haut­krebs

KURIER_SPECIAL - - HAUTKREBS -

Haut­ärz­tin Chris­ta Era­sim über Schutz­maß­nah­men, die je­der be­den­ken soll­te

Prin­zi­pi­ell muss man zwi­schen pri­mä­rer und se­kun­dä­rer Haut­krebs­prä­ven­ti­on un­ter­schei­den“, so Chris­ta Era­sim, Fach­ärz­tin für Haut-und Ge­schlechts­krank­hei­ten in Klos­t­er­neu­burg. Pri­mär be­deu­tet die Ein­hal­tung von in­di­vi­du­el­len Ver­hal­tens­wei­sen, die zur Ri­si­kom­in­de­rung bei­tra­gen. Im Kl­ar­text heißt dies vor al­lem: Schutz vor UV-Strah­lung. So­la­ri­en sol­len des­we­gen un­be­dingt ver­mie­den wer­den. „Wich­tig ist die Ver­mei­dung star­ker UV-Ex­po­si­ti­on – zum Bei­spiel Mit­tags­son­ne, das Tra­gen ge­eig­ne­ter Klei­dung und die An­wen­dung von Son­nen­schutz­prä­pa­ra­ten mit ho­hem Schutz­fak­tor“, rät die Ex­per­tin. Mer­ken kann man sich die­se Schutz­maß­nah­men leich­ter mit der 4H-Re­gel: Hut, Hemd, Ho­se,

ho­her Son­nen­schutz­fak­tor.

Als se­kun­dä­re Prä­ven­ti­on ver­steht man die Haut­krebs­früh­er­ken­nung. Die be­inhal­tet die re­gel­mä­ßi­ge Ganz­kör­per­un­ter­su­chung der Haut durch den Der­ma­to­lo­gen, um even­tu­el­le Ve­rän­de­run­gen früh­zei­tig er­ken­nen und recht­zei­tig be­han­deln zu kön­nen. Be­son­ders emp­find­lich sind Men­schen mit hel­ler Haut so­wie Per­so­nen mit ge­ne­tisch oder krank­heits­be­ding­ter Er­hö­hung der UV-Emp­find­lich­keit. Eben­so ist es wich­tig, Säug­lin­ge nicht der di­rek­ten Son­ne aus­zu­set­zen und Kin­der vor Son­nen­brand zu schüt­zen. „Es gibt ei­nen kla­ren Zu­sam­men­hang zwi­schen Son­nen­brän­den in der Kind­heit und dem Haut­krebs­ri­si­ko“, weiß Chris­ta Era­sim.

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