Das Ver­lan­gen nach der im­mer hö­he­ren Do­sis

Et­wa 130.000 Men­schen sind in Ös­ter­reich von Me­di­ka­men­ten­sucht be­trof­fen. Das An­ton-Proksch-In­sti­tut hilft da­bei, den Weg zu­rück in ein Le­ben oh­ne Sucht zu fin­den.

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Sie stellt sich meist schlei­chend ein – und es ist um­so schwie­ri­ger, sie wie­der los­zu­wer­den: Me­di­ka­men­ten­sucht be­trifft in Ös­ter­reich et­wa 130.000 Per­so­nen. Ein Grund für die­se oft ba­ga­tel­li­sier­te Sucht ist un­ter an­de­rem durch das so ge­nann­te Doc­torShop­ping:Pa­ti­en­tIn­nen,die­et­wa un­ter Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­schen Schmer­zen oder psy­chi­schen Pro­ble­men lei­den, wech­seln da­bei lau­fend ih­re Ärz­te und er­hal­ten so in Sum­me ei­ne gro­ße An­zahl von Me­di­ka­men­ten.

Der Kör­per ge­wöhnt sich an die im Me­di­ka­ment ent­hal­te­nen Sub­stan­zen und ver­langt nach ei­ner im­mer hö­he­ren Do­sis, um wie­der die glei­che Wir­kung zu er­rei­chen. Gleich­zei­tig wird die ei­gent­li­che Ur­sa­che des Pro­blems nicht be­han­delt, die Me­di­ka­men­te de­cken die Grun­d­er­kran­kung nur zu.

Be­son­ders schwer zu dia­gnos­ti­zie­ren ist die Sucht, wenn die Be­trof­fe­nen nur ei­ne ganz nied­ri­ge Do­sis ei­nes Me­di­ka­men­tes zu sich neh­men – und trotz­dem von dem Prä­pa­rat ab­hän­gig sind.

Die The­ra­pie ist kom­plex und be­ginnt mit ei­nem Ent­zug, der im Rah­men ei­nes sta­tio­nä­ren Auf­ent­halts er­folgt. Da­nach ist auch ei­ne am­bu­lan­te Be­treu­ung der Be­trof­fe­nen mög­lich. Das An­tonProksch-In­sti­tut,dass­eit­mehral­s60Jah­ren die Sucht­the­ra­pie in Ös­ter­reich und dar­über hin­aus prägt, hat auch in der Be­hand­lung von Me­di­ka­men­ten­sucht lang­jäh­ri­ge Er­fah­rung. Im An­ton-Proksch-In­sti­tut wur­de die so ge­nann­te Or­pheus-Me­tho­de ent­wi­ckelt. Da­bei geht es dar­um, in­di­vi­du­ell her­aus­zu­fin­den, wel­che Res­sour­cen und Fä­hig­kei­ten je­mand mit­bringt. Ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team aus Ärz­tIn­nen, di­plo­mier­ten Pfle­ge­kräf­ten, Psy­cho­lo­gIn­nen, Psy­cho­the­ra­peu­tIn­nen, Phy­sio­the­ra­peu­tIn­nen und So­zi­al­ar­bei­terIn­nen hilft den Sucht­kran­ken da­bei her­aus­zu­fin­den: Was fin­de ich schön? Was gibt mir Kraft? Und was da­von kann ich in mei­nen All­tag in­te­grie­ren? Denn wo das Le­ben wie­der schön, lust- und sinn­voll wird, ha­ben Sucht­mit­tel kei­ne Ver­füh­rungs­kraft.

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