Fa­mi­li­en­vor­sor­ge

KURIER_SPECIAL - - RISIKOABSICHERUNG -

Ex­per­ten ge­ben Tipps zur rich­ti­gen Vor­sor­ge.

Grund­sätz­lich soll­ten beim Ab­schluss ne­ben dem ei­ge­nen Le­bens­stil die Fak­to­ren Fa­mi­lie und Be­ruf mit­ein­be­zo­gen wer­den. Wel­che Geld­leis­tung be­nö­ti­ge ich im „worst ca­se“, um die All­tags­kos­ten, die Aus­bil­dung mei­ner Kin­der zu fi­nan­zie­ren? Wel­che Form der In­va­li­di­tät wür­de mich an der wei­te­ren Aus­übung mei­nes Be­ru­fes hin­dern?

Es gibt Ver­si­che­rungs­pro­duk­te, die un­ver­zicht­bar sind und die Ba­sis der Vor­sor­ge­stra­te­gie bil­den. Zu die­sen „Muss-Ver­si­che­run­gen“für Fa­mi­li­en zäh­len: Un­fall-, Ei­gen­heim- und Haus­halts­ver­si­che­rung und ei­ne Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung so­wie ei­ne Pen­si­ons­vor­sor­ge. Da­mit schafft man ei­ne Vor­sor­ge­ba­sis, die im Lau­fe der Zeit im­mer wie­der er­wei­tert wer­den kann.

Man soll­te auch dar­auf ach­ten, dass die Kin­der in der Fa­mi­li­en­un­fall­ver­si­che­rung noch mit­ver­si­chert sind, auch wenn die­se nicht mehr bei der Fa­mi­lie woh­nen, voll­jäh­rig oder be­rufs­tä­tig sind.

Be­son­ders wich­tig ist ei­ne Ab­si­che­rung bei dau­er­haf­ter In­va­li­di­tät. Je nach Hö­he des In­va­li­di­täts­gra­des leis­tet die Ver­si­che­rung ei­nen Pro­zent­satz der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me.

Für vie­le Ös­ter­rei­cher wird die Dif­fe­renz zwi­schen der zu­künf­ti­gen staat­li­chen Pen­si­on und ih­rem der­zei­ti­gen Ein­kom­men be­trächt­lich sein. Die Pro­duk­te zur Ab­si­che­rung im Al­ter sind viel­fäl­tig und rei­chen von ei­ner Le­bens­ver­si­che­rung, die als Ren­te aus­be­zahlt wird, oder ei­ner staat­lich ge­för­der­ten Pen­si­ons­vor­sor­ge bis hin zu ei­ner Fonds­vor­sor­ge. Für wel­ches Pro­dukt man sich ent­schei­det, hängt da­von ab, ob ein be­stimm­ter Be­trag ver­an­lagt wer­den soll oder ob man lie­ber re­gel­mä­ßig an­spa­ren will.

„Ei­ne pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist zwei­fel­los ei­ne der wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen“

Ge­ra­de das Ri­si­ko der Be­rufs­un­fä­hig­keit wird mas­siv un­ter­schätzt: 79 Pro­zent füh­len sich laut ei­ner ak­tu­el­len Al­li­anz Stu­die von der Ge­fahr ei­ner mög­li­chen Be­rufs­un­fä­hig­keit kaum be­droht. Zwei Drit­tel der Ös­ter­rei­cher ha­ben da­für auch kei­ner­lei Vor­sor­ge­maß­nah­men ge­trof­fen. Da­bei be­zie­hen der­zeit rund 143.000 Men­schen, die das re­gu­lä­re Pen­si­ons­al­ter noch nicht er­reicht ha­ben, ei­ne Be­rufs­un­fä­hig­keits- oder In­va­li­di­täts­pen­si­on. De­ren Hö­he liegt im Schnitt bei mo­nat­lich rund 1000 Eu­ro – oft nicht ge­nug, um die an­fal­len­den Le­bens­kos­ten zu de­cken. Ei­ne pri­va­te Ver­si­che­rung deckt sämt­li­che Grün­de ab, die zu ei­ner Be­rufs­un­fä­hig­keit füh­ren kön­nen.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.