SKAN­DAL UND SEN­SA­TIO­NEN

Bei den Pre­mier-Man­da­to­ry-Tur­nie­ren gab es drei Über­ra­schungs­sie­ge­rin­nen. Und Auf­ruhr in Ma­drid.

KURIER_SPECIAL - - WTA PREMIER MANDATORY -

In­dian Wells, März, 2016: Ele­na Wes­ni­na ver­liert sang- und klang­los in der ers­ten Run­de. Der Qua­li­fi­ka­ti­on wohl­ge­merkt.

In­dian Wells, März 2017: Ele­na Wes­ni­na ge­winnt das Tur­nier. Die da­ma­li­ge Num­mer 15 der Welt be­sieg­te in ei­nem hoch span­nen­den Match nach 3:05 St­un­den (!) ih­re rus­si­sche Lands­frau Swet­la­na Kus­net­so­wa mit 6:7 (6), 7:5 und 6:4 und fei­er­te den größ­ten Tri­umph in ih­rer Ein­zel­lauf­bahn. Nach­dem sie 2007 und 2008 im End­spiel von In­dian Wells un­ter­le­gen war, ver­lor Swet­la­na Kus­net­so­wa nun al­so wie­der den letz­ten Tanz beim Wüs­ten­fi­na­le. Und die da­mals 30-jäh­ri­ge Wes­ni­na be­ju­bel­te ih­ren bis­lang größ­ten Tri­umph. Zu­min­dest im Ein­zel. Im Dop­pel kam sie als zwei­fa­che Grand-Slam-Tur­nier­sie­ge­rin nach In­dian Wells, we­ni­ge Mo­na­te spä­ter kam in Wim­ble­don der drit­te hin­zu. Ei­ne Au­ßen­sei­te­rin sieg­te zwei Wo­chen spä­ter beim nächs­ten gro­ßen Event in den USA: Die Bri­tin Jo­han­na Kon­ta fei­er­te beim hoch­klas­sig be­setz­ten WTA-Tur­nier in Mia­mi ih­ren größ­ten Kar­rie­re­sieg und setz­te da­mit ih­ren ein­drucks­vol­len Auf­wärts­trend fort. Die 25-Jäh­ri­ge setz­te sich im Fi­na­le 6:4, 6:3 ge­gen die ehe­ma­li­ge Num­mer eins Ca­ro­li­ne Woz­ni­a­cki durch. Kon­ta er­reich­te nach dem Tur­nier als Sie­ben­te ih­re bis­her bes­te Plat­zie­rung im Ran­king (am Jah­res­en­de war sie Neun­te).

Im Schat­ten des Welt­rang­lis­ten­ers­ten An­dy Mur­ray hat­te Jo­han­na Kon­ta im Jahr 2015 mit ih­rem sport­li­chen Auf­stieg be­gon­nen. Von Po­si­ti­on 150 aus ver­bes­ser­te­sie­sichin­ner­halb­von­zwölf Mo­na­ten auf Platz 47. Im Halb­fi­na­le hat­te sich Kon­ta ge­gen Ve­nus Wil­li­ams durch­ge­setzt. Die äl­te­re der bei­den Wil­li­ams-Sis­ters hat­te im Vier­tel­fi­na­le die deut­sche Welt­rang­lis­ten­ers­te An­ge­li­que Ker­ber be­zwun­gen.

Mehr er­war­ten konn­te man­da­schon­denSieg­vonSi­mo­naHalep in Ma­drid, die im Mai den Ti­tel ver­tei­di­gen konn­te. Die Ru­mä­nin be­zwang im Fi­na­le die als

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