Ef­fek­tiv bei Ge­fäß­lei­den

Ge­fäß­zen­trum. Im Gött­li­cher Hei­land Kran­ken­haus in Wien wer­den Pa­ti­en­ten mit Durch­blu­tungs­stö­run­gen und Ge­fäß­er­kran­kun­gen um­fas­send be­ra­ten und be­han­delt.

KURIER_SPECIAL - - ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG -

Ge­fäß­pro­ble­me sind weit ver­brei­tet. Rund 1,5 Mio. Men­schen lei­den hier­zu­lan­de an Durch­blu­tungs­stö­run­gen. Da­zu zäh­len ne­ben ar­te­ri­el­len Krank­hei­ten auch Er­kran­kun­gen der Ve­nen, wie Krampf­adern oder Throm­bo­sen. Mit stei­gen­dem Al­tern neh­men die Be­schwer­den zu , 30 Pro­zent al­ler To­des­fäl­le sind Fol­ge von Ar­te­rio­skle­ro­se. „Bei Er­kran­kun­gen der Schlag­adern han­delt es sich in über 90 Pro­zent um Ar­te­rio­skle­ro­se (Ver­kal­kung), die zur Aus­bil­dung von Blut­fet­ten, Bin­de­ge­we­be oder Kalk in den Ge­fäß­wän­den (Plaques), zu Eng­stel­len (Ste­no­sen) oder Ver­schlüs­sen füh­ren kann“, er­klärt Prim. Univ.-Doz. Dr. Rein­hold Kat­zen­schla­ger, Lei­ter der Ab­tei­lung In­ter­ne 1 im Gött­li­cher Hei­land KH. Ar­te­rio­skle­ro­se ent­wi­ckelt sich lang­sam, oft über lan­ge Zeit re­la­tiv sym­ptom­los, bis Be­trof­fe­ne ei­nen Herz­in­farkt oder ei­nen Schlag­an­fall er­lei­den. Be­son­ders häu­fig ent­steht Ar­te­rio­skle­ro­se in Ge­fäß­re­gio­nen im Hals, im Ge­hirn, am Her­zen, im Be­cken oder in den Bein­schlag­adern. Hier wer­den die Blut­ge­fä­ße en­ger und ver­lie­ren ih­re Elas­ti­zi­tät. Da­durch kann das Blut nicht mehr un­ge­hin­dert flie­ßen. Nicht rich­tig be­han­del­te Ge­fäß­ver­schlüs­se kön­nen gar zu Am­pu­ta­tio­nen füh­ren.

Um solch dra­ma­ti­sche Fol­gen zu ver­hin­dern, ist ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus Vor­sor­ge und pas­sen­der The­ra­pie not­wen­dig. „Ei­ne ge­sun­de Le­bens­füh­rung mit viel Be­we­gung und ab­wechs­lungs­rei­cher Er­näh­rung hilft, der Ent­ste­hung von Ar­te­ri­en­er­kran­kun­gen vor­zu­beu­gen“, weiß Prim. Kat­zen­schla­ger. „Im Krank­heits­fall er­höht ei­ne früh­zei­ti­ge und kon­se­quen­te Be­hand­lung nicht nur die Le­bens­qua­li­tät, son­dern kann auch Le­ben ret­ten.“The­ra­pie­an­sät­ze gibt es vie­le, ent­schei­dend ist u. a. das Sta­di­um der Er­kran­kung. „Man kann

IN­DI­VI­DU­EL­LE THE­RA­PIE.

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