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Ein nicht ein­mal drei Mi­nu­ten lan­ges Vi­deo, das Ry­der Car­roll im Au­gust 2013 auf die On­line-Vi­deo­platt­form YouTube pos­te­te, brach­te den Stein ins Rol­len. Un­ter dem Ti­tel Bul­let Jour­nal stell­te der heu­te 37-jäh­ri­ge Pro­dukt­de­si­gner dar­in ein Sys­tem vor, mit dem sich „die Ver­gan­gen­heit do­ku­men­tie­ren, die Ge­gen­wart or­ga­ni­sie­ren und die Zu­kunft pla­nen“lässt. Al­les, was man­da­zu­braucht,sind­einStift­und­ein­lee­res No­tiz­buch. Auf­ga­ben, Er­eig­nis­se und No­ti­zen wer­den bei dem Sys­tem mit klei­nen Sym­bo­len ver­se­hen auf Pa­pier ge­bracht. Er­gänzt durch ei­nen mo­nat­li­chen Kalender, den man selbst auf ei­ne lee­re Sei­te schreibt, ent­steht so ein fle­xi­bler Rah­men für To-doLis­ten und No­ti­zen, der ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen an­ge­passt und er­wei­tert wer­den kann. In ei­nem In­dex am Be­ginn des No­tiz­bu­ches wer­den die In­hal­te suk­zes­si­ve auf­ge­lis­tet, so­dass der Über­blick nicht ver­lo­ren­geht. Nicht er­le­dig­te Auf­ga­ben wer­den am En­de je­des Mo­nats ent­we­der ver­wor­fen oder in den Kalender des nächs­ten Mo­nats über­tra­gen.

„Bul­let Jour­nals hel­fen Leu­ten, auf wich­ti­ge Punk­te fo­kus­siert zu blei­ben“, sagt Car­roll.

Es ge­he dar­um, Zie­le zu de­fi­nie­ren und sie in um­setz­ba­re Schrit­te zu un­ter­tei­len. Das Sys­tem er­mög­li­che es je­dem, ef­fek­ti­ve Werk­zeu­ge zu ent­wi­ckeln, um sei­ne Her­aus­for­de­run­gen zu be­wäl­ti­gen.

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