KEI­NE LUST AUF MAUERBLÜMCHEN

KURIER_WOHNEN - - Tierzubehör - VON ANJA GE­RE­VI­NI

Sie sind die größ­ten Flä­chen in je­dem Raum. Ih­re Gestal­tung be­stimmt da­her maß­geb­lich, wel­che Wir­kung er­zielt wird. Tipps für die Wand­ge­stal­tung.

Wer ak­tu­el­le Hoch­glanz-Ein­rich­tungs­ma­ga­zi­ne mit Aus­ga­ben ver­gleicht, die ein paar Jah­re am Bu­ckel ha­ben, er­kennt es: In die Woh­nun­gen zie­hen kräf­ti­ge­re Far­ben ein, vor al­lem auf den Wän­den. Sie müs­sen nicht in Weiß ge­hal­ten sein, um hip zu sein. Im Ge­gen­teil: Die Wän­de er­strah­len von knal­li­gem Blau bis hin zu pas­tel­li­gem Ro­sa, wo­bei die Far­ben ge­zielt ein­ge­setzt wer­den. Wer je­de Wand in ei­nem an­de­ren Ton an­streicht, wird sich nicht wohl füh­len. Als Faust­re­gel gilt: Je­der Raum er­hält ei­ne Grund- und ma­xi­mal zwei Be­gleit­far­ben. Ab­stu­fun­gen sind er­laubt. Um die rich­ti­gen Gr­und­nu­an­cen zu fin­den, greift man am bes­ten zum gu­ten al­ten, von Sir Isaac New­ton ent­wi­ckel­ten Farb­kreis. Zu den Pri­mär­far­ben zäh­len Rot, Blau und Grün; Gelb, Cyan und Ma­gen­ta sind Se­kun­där­far­ben. Die sechs Tö­ne da­zwi­schen sind die Ter­tiärfar­ben. Dem mensch­li­chen Au­ge ge­fal­len­de Kom­bi­na­tio­nen sind mit­ein­an­der kom­bi­nier­te Pri­mär­far­ben. Auch Kom­ple­men­tär­far­ben – al­so Tö­ne, die sich im Farb­kreis ge­gen­über lie­gen – kom­men im­mer gut an. Oder man ent­schei­det sich für ana­lo­ge Far­ben: Das sind die Tö­ne, die ne­ben­ein­an­der lie­gen. Wer sich so an ein neu­es Farb­kon­zept für den Wand­an­strich her­an­tas­tet, liegt si­cher nicht ganz da­ne­ben. »

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