Holz­ver­tä­fe­lun­gen

KURIER_WOHNEN - - Wandgestaltung -

Vor­bei sind die Zei­ten, wo Wand­ver­klei­dun­gen ma­xi­mal den Charme ei­nes alt­mo­di­schen Gast­hau­ses er­zie­len konn­ten. Das hat meh­re­re Grün­de: Ers­tens kann gera­de Holz, als ein na­tür­li­ches Ma­te­ri­al, die mo­der­ne Ar­chi­tek­tur mit Glas und Be­ton her­vor­ra­gend ab­fe­dern und mehr Ge­müt­lich­keit in den Raum brin­gen. Zwei­tens aber ist es auch der ver­spiel­te­re Um­gang mit den Holz­pa­nee­len oder -kas­set­ten. Dreht man das Rad der Zeit zu­rück, so er­füll­ten die Ver­tä­fe­lun­gen zu­nächst nur ei­nen Zweck: Sie soll­ten den Raum däm­men. Erst im Ro­ko­ko ver­lo­ren sie auf­grund der bes­se­ren Bau­wei­se die­sen Zweck – und wur­den rein de­ko­ra­tiv ein­ge­setzt. Da­mals schon wur­den die Pa­nee­le nur mehr bis zur Hälf­te der Wand hoch­ge­zo­gen. Und das ist auch heu­te so: Die Ver­tä­fe­lun­gen wer­den ge­zielt ein­ge­setzt, es wer­den nur mehr be­son­de­re Be­rei­che im Zim­mer mit Holz be­tont. So er­hal­ten die­se mehr Wer­tig­keit – und wer­den sie, was ak­tu­ell sehr an­ge­sagt ist, dann auch noch farb­lich ak­zen­tu­iert, so sind es über­haupt ech­te Blick­fän­ger. Und zwei Vor­tei­le brin­gen Holz­ver­klei­dun­gen noch mit sich: In ih­nen kön­nen Re­ga­le oder Bil­der­leis­ten in­te­griert und sie kön­nen im­mer wie­der neu la­ckiert wer­den, was sie zu per­fek­ten Zim­mer­ge­nos­sen macht.

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