Streit um Wachs­tum

ProZukunft - - Inhalt -

Nicht das Schwä­cheln un­se­rer Volks­wirt­schaf­ten sei der Grund für sin­ken­de Wachs­tums­ra­ten, son­dern de­ren ho­he Pro­duk­ti­vi­tät. Wenn ein­mal ein ho­hes Ni­veau er­reicht sei, ma­che es kei­nen Sinn mehr, auf wei­te­res Wachs­tum zu set­zen, so die Über­zeu­gung der Post-wachs­tums-öko­no­mie. Hans Holzin­ger macht an ei­ni­gen Pu­bli­ka­tio­nen die Pro­ble­ma­tik deut­lich.

Mit Post­wachs­tums­öko­no­mie wird ein neu­er Zweig der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten um­schrie­ben, der von der The­se be­grenz­ter Wachs­tums­mög­lich­kei­ten aus­geht. Nicht das Schwä­cheln un­se­rer Volks­wirt­schaf­ten sei der Grund für sin­ken­de bzw. sta­gnie­ren­de Wachs­tums­ra­ten, son­dern – im Ge­gen­teil – de­ren ho­he Pro­duk­ti­vi­tät. Wenn ein­mal ein ho­hes Ni­veau er­reicht ist, ma­che es kei­nen Sinn mehr, auf wei­te­res Wachs­tum zu set­zen, so die Über­zeu­gung. Dass die­se zwar an Be­deu­tung ge­winnt, aber selbst in Nach­hal­tig­keits­dis­kur­sen noch auf Skep­sis stößt, macht Hans Holzin­ger an ei­ni­gen ak­tu­el­len Pu­bli­ka­tio­nen deut­lich.

In­tel­li­gent wach­sen

Be­wusst pro­vo­kant ist der Ti­tel ei­nes Bu­ches von Ralf Fücks, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Hein­rich­böll-stif­tung und als sol­cher Vor­den­ker der deut­schen Grü­nen, ge­wählt. „In­tel­li­gent wach­sen“er­teilt den Wachs­tums­skep­ti­ke­rin­nen ei­ne Ab­sa­ge. Es ge­he nicht um Ab­kehr von Wirt­schafts­wachs­tum, son­dern um des­sen Rich­tungs­än­de­rung, so der Te­nor des Au­tors, der frei­lich die De­fi­zi­te und Sack­gas­sen des ge­gen­wär­ti­gen Tur­bo-ka­pi­ta­lis­mus sieht, aber auch auf die In­no­va­ti­ons­po­ten­zia­le un­se­res Wirt­schafts­sys­tems setzt. Fücks plä­diert – wie vie­le an­de­re auch – für ei­ne an­de­re Er­näh­rungs- und Land­wirt­schafts­po­li­tik so­wie für ei­ne Ener­gie­wen­de,

zu­gleich hofft er auch auf die Che­mie­wen­de – neu­en Werk­stof­fen, der so­ge­nann­ten Sanf­ten Che­mie und der Bio­nik sind ei­ge­ne Ka­pi­tel ge­wid­met. Und ir­gend­wie er­scheint die Ab­gren­zung von An­hän­ge­rin­nen ei­ner Suf­fi­zi­enz­ori­en­tie­rung, als ei­ner de­ren pro­fun­des­ter Ver­tre­ter wohl Ni­ko Pa­ech zählt, eher künst­lich. Fücks möch­te das Fort­schritts­den­ken nicht den al­ten Kon­zern­stra­te­gen über­las­sen, son­dern für die Öko­lo­gie nutz­bar ma­chen. Sein un­ge­mein fak­ten­rei­ches Buch, in das selbst­ver­ständ­lich viel Ex­per­ti­se der Hein­rich-böll-stif­tung ein­fließt, be­nennt durch­aus die an­ste­hen­den Pro­ble­me und Her­aus­for­de­run­gen und ist da­mit der De­bat­te über Post­wachs­tum nä­her als sein Ti­tel sug­ge­riert und sich der Au­tor vi­el­leicht selbst ein­ge­ste­hen mag.

„Die ge­gen­wär­ti­ge Kri­se ist kei­ne End­zeit der tech­nisch­wis­sen­schaft­li­chen Zi­vi­li­sa­ti­on, son­dern ei­ne Zeit des Über­gangs vom fos­si­len In­dus­trie­zeit­al­ter zu ei­ner öko­lo­gi­schen Pro­duk­ti­ons­wei­se, de­ren Kon­tu­ren be­reits am Ho­ri­zont auf­tau­chen.“(Ralf Fücks in 35 , S. 14)

In­tel­li­gen­te Ver­schwen­dung?

An­ders ist dies bei dem neu­en Buch der Er­fin­der des Crad­le to Crad­le-kon­zepts Micha­el Braun­gart und Wil­li­am Mc­do­nough, die uns be­reits im Ti­tel „In­tel­li­gen­te Ver­schwen­dung“so­wie in Ab­set­zung von der viel­fach kri­ti­sier­ten Kon­sum­ge­sell­schaft den „Weg in ei­ne neue Über­fluss­ge­sell­schaft“ver­spre­chen. Crad­le to Crad­le geht von ei­nem Pro­dukt­de­sign aus, das ei­ne voll­stän­di­ge Wie­der­ver­wer­tung al­ler Roh­stof­fe er­mög­licht, al­so ei­ne tat­säch­li­che Kreis­lauf­wirt­schaft. Ge­spro­chen wird nicht von Re­cy­cling, son­dern von „Up­cy­cling“. Die Idee ist be­ste­chend, doch lei­der weit weg von der ge­gen­wär­ti­gen Rea­li­tät des Pro­du­zie­rens. Ne­ben den noch im­mer zu bil­li­gen Roh­stof­fen, die Wie­der­ver­wer­tung nur be­grenzt öko­no­misch als ren­ta­bel er­schei­nen las­sen, liegt der Ha­ken vor al­lem in der un­ge­mei­nen Viel­zahl von Misch-werk­stof­fen und Ver­bin­dun­gen, die ei­ne er­neu­te Wie­der­ver­wer­tung bei Er­halt der Qua­li­tät der Roh­stof­fe un­mög­lich ma­chen. Die Au­to­ren be­le­gen dies selbst am Bei­spiel ei­nes Kunst­stoff­griffs an ei­nem Mö­be­stück, der an die 40 Sub­stan­zen ent­hält. Crad­le to Crad­le wür­de er­for­dern, die Pro­duk­te gänz­lich an­ders, al­so weit­ge­hend auf Koh­len­stoff­ba­sis zu er­stel­len. Doch da­von sind wir weit ent­fernt. In­dus­tri­el­les Pro­du­zie­ren ba­siert nach wie vor zum über­wie­gen­den Teil auf Erd­öl­ba­sis. Rea­lis­ti­scher er­schei­nen die Aus­füh­run­gen der Au­to­ren im Be­reich ei­ner ver­än­der­ten Land­wirt­schaft – ge­for­dert wer­den et­wa be­grün­te Ge­bäu­de mit Glas­häu­sern auf den Dä­chern (Ide­en, die dem Ur­ban Far­ming ent­sprin­gen), ein völ­lig an­de­rer Um­gang mit un­se­ren Bö­den, dem größ­ten „Ener­gie­spei­cher“des Pla­ne­ten (in der Rea­li­tät schrei­tet frei­lich de­ren De­gra­da­ti­on ra­sant vor­an) so­wie des be­reits im Gang be­find­li­chen Aus­baus er­neu­er­ba­rer Ener­gie­quel­len (auch wenn selbst hier die Trends noch im­mer dem fos­si­len Zeit­al­ter ver­haf­tet sind!). Wo­rin liegt aber nun das Pro­blem des Bu­ches? Braun­gart und Mc­do­nough sa­gen nichts Fal­sches, aber sie ver­ken­nen die Rea­li­tät und ver­spre­chen da­mit Un­mög­li­ches. Mit ih­ren Sei­ten­hie­ben auf den „Öko­lo­gis­mus“, der Ein­schrän­kung und Ver­bo­te pre­di­ge und kein po­si­ti­ves Zu­kunfts­bild ver­mitt­le, gie­ßen die bei­den Au­to­ren Was­ser auf die Müh­len all je­ner, die sich ge­gen hö­he­re Um­welt­stan­dards und ei­ne Ver­teue­rung der Res­sour­cen weh­ren (bei­des geht nur auf po­li­ti­schem Weg). Und in­dem sie uns ver­spre­chen, dass wir un­se­ren ma­te­ri­el­len Kon­sum kei­nes­wegs ein­schrän­ken müs­sen, fin­den sie brei­ten An­klang in Wirt­schafts­krei­sen, die nichts mehr fürch­ten als die Schmä­le­rung ih­rer Ge­win­ne.

Das Wirt­schaf­ten in der post­fos­si­len Ära wird auf nach­wach­sen­den Roh­stof­fen, al­so auf Pho­to­syn­the­se und auf der Ener­gie der Son­ne ba­sie­ren – doch ein Wohl­stand für 10 Mil­li­ar­den Men­schen, wie wir ihm heu­te frö­nen, wird da­mit nicht zu schaf­fen sein. Crad­le to Crad­le ist vom An­satz her rich­tig, doch ka­pi­ta­lis­ti­sches Wirt­schaf­ten folgt den Ge­set­zen des Pro­fits – das Kon­zept dient da­her, so ist zu be­fürch­ten, vor al­lem als Fei­gen­blatt und Auf­recht­er­hal­tung der Il­lu­si­on, dass wir un­ser Wachs­tums­mo­dell ein­fach fort­schrei­ben kön­nen.

Wachs­tums­wahn

Ehr­li­cher und kon­se­quen­ter, wenn auch wahr­schein­lich we­ni­ger ver­kauf­s­träch­tig, ist der Ti­tel des Bu­ches „Wachs­tums­wahn“von Chris­ti­ne Ax und Fritz Hin­ter­ber­ger. Die Phi­lo­so­phin Chris­ti­ne Ax stammt aus Ham­burg und be­schäf­tigt sich seit vie­len Jah­ren mit der Zu­kunft des Hand­werks so­wie ei­ner Neu­be­stim­mung von Ar­beit; der Öko­nom Fried­rich Hin­ter­ber­ger ist Di­rek­tor des in Wien si­tu­ier­ten Sustainable Re­se­arch In­sti­tu­te (SERI). Die bei­den be­schrei­ben zu­nächst den Hin­ter­grund der Wachs­tums­gläu­big­keit, näm­lich den Er­folg des Wirt­schafts­wun­ders, an den Län­dern Deutsch­land und Ös­ter­reich. Die­ser Er­folg wird durch­wegs ge­wür­digt, doch sei das Wirt­schafts­wachs­tum an sei­ne Gren­zen ge­sto­ßen bzw. ha­be die­se be­reits über­schrit­ten. Das Fest­hal­ten dar­an sei da­her kon­tra­pro­duk­tiv. Ne­ben den mitt­ler­wei­le be­kann­ten öko­lo­gi­schen Ar­gu­men­ten wer­den da­bei auch hand­fes­te öko­no­mi­sche Grün­de ins Tref­fen ge­führt: der ab­neh­men­de Grenz­nut­zen wei­te­rer Gü­ter­an­häu­fung, wenn ein be­stimm­tes ma­te­ri­el­les Ni­veau er­reicht ist; das Über­hand­neh­men der so­ge­nann­ten Ne­ga­tiv­kos­ten, die sich in Um­welt- wie in In­nen­welt­zer­stö­rung (zu­neh­men­der Stress) äu­ßer­ten oder das Ab­fla­chen der Pro­duk­ti­vi­täts­fort­schrit­te und Wachs­tums­mar­gen in Di­enst­leis­tungs­ge­sell­schaf­ten, da sich eben Di­enst­leis­tun­gen nur be­grenzt ra­tio­na­li­sie­ren las­sen. Ax und Hin­ter­ber­ger brin­gen in ihr Buch viel­fäl­ti­ges Wis­sen und Er­fah­run­gen aus meh­re­ren Jahr­zehn­ten Um­welt­for­schung so­wie Be­ra­tungs­tä­tig­keit für Un­ter­neh­men und die öf­fent­li­che Hand ein. Für ein Sach­buch un­ge­wöhn­lich, der Les­bar­keit aber sehr zu­träg­lich sind auch die ein­ge­streu­ten per­sön­li­chen Ta­ge­buch­no­ti­zen, die die Jahr­zehn­te seit dem Be­ginn des Wirt­schafts­wun­ders in den 1950er­jah­ren über die ers­ten De­bat­ten zu den Gren­zen des Wachs­tums bis zu den ak­tu­el­len Nach­hal­tig­keits­dis­kur­sen Re­vue pas­sie­ren las­sen.

Ein gut ge­schrie­be­nes, wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­hän­ge an­schau­lich er­klä­ren­des Buch, das zahl­rei­che Hand­lungs­vor­schlä­ge ent­hält und at­trak­ti­ve, plau­si­ble We­ge in ei­ne Post­wachs­tums­öko­no­mie weist.

Die zu Grun­de lie­gen­de Hoff­nung: die wei­te­re Stei­ge­rung der ma­te­ri­el­len Gü­ter führt nicht mehr zu mehr Zuf­rie­den­heit, neue Ar­beits­zeit­mo­del­le er­mög­li­chen Voll­be­schäf­ti­gung jen­seits der 40-St­un­den­wo­che und ei­ne fai­re Ver­tei­lung des Er­wirt­schaf­te­ten tritt an die Stel­le des wei­te­ren Wachs­tums.

Brü­cken in die Zu­kunft

Auch das Jahr­buch Öko­lo­gie 2014 greift den Span­nungs­bo­gen zwi­schen öko­lo­gi­scher Mo­der­ni­sie­rung und Selbst­be­gren­zung bzw. zwi­schen Stra­te­gi­en der Ef­fi­zi­enz, Kon­sis­tenz und Suf­fi­zi­enz auf. Jo­seph Hu­ber be­schreibt ei­ne Viel­zahl an tech­no­lo­gi­schen Um­welt­in­no­va­tio­nen – von de­zen­tra­len Net­zen der Ener­gie­er­zeu­gung und sau­be­ren An­triebs­ag­gre­ga­ten über ein nach­hal­ti­ges Res­sour­cen­ma­nage­ment der Öko­sys­te­me bis hin zu neu­en, auf Phy­to­che­mie ba­sie­ren­den Werk­stof­fen. Das Pro­blem liegt für den Au­tor je­doch in der brei­ten­wirk­sa­men Um­set­zung. Da setzt ein­mal mehr Ernst U. v. Weiz­sä­cker an, der al­lein in der Be­prei­sung des Na­tur­ver­brauchs („auf­wärts ge­rich­te­ter Preis­kor­ri­dor“) die Chan­ce auf ei­nen mas­sen­wirk­sa­men Wan­del sieht. Dass Stra­te­gi­en wie Up­cy­cling und Re­ma­nu­fac­tu­ring (Wie­der­ver­wen­dung von Pro­dukt­tei­len) zwar ein wich­ti­ger Be­stand­teil ei­ner nach­hal­ti­gen Trans­for­ma­ti­on wä­ren, aber bis­lang nur sehr be­grenzt um­ge­setzt wer­den, zei­gen Sabine Flam­me und Peter Krä­mer in ih­rem Bei­trag über „Ur­ban Mi­ning“, al­so der Ver­wer­tung der Mil­lio­nen von Ton­nen Roh­stof­fen, die der­zeit auf den Ab­fall­ber­gen der Städ­te lan­den. Nur ganz we­ni­ge Roh­stof­fe wer­den wie­der­ver­wer­tet – laut ei­ner Unep-stu­die wei­sen 34 von 60 un­ter­such­ten Me­tal­len ei­ne Re­cy­cling­quo­te von we­ni­ger als 1 Pro­zent auf. So ge­lan­gen in der BRD al­lein durch mit Sil­ber­fä­den durch­wirk­te Tex­ti­li­en jähr­lich 500 kg Sil­ber im Ab­fall. In ei­ner Ton­ne Mo­bil­te­le­fo­ne sind 350 g Gold ent­hal­ten; im Berg­bau kön­nen aus ei­ner Ton­ne Erz nur 5 g ge­won­nen wer­den. In den viel­fäl­ti­gen Aus­brin­gun­gen in den un­ter­schied­lichs­ten Ge­rä­ten so­wie in den im­mer kom­ple­xer wer­den­den Ver­bin­dun­gen se­hen die Au­to­ren das Haupt­hin­der­nis der Wie­der­ver­wer­tung von Roh­stof­fen, die sich zu­min­dest bis­lang öko­no­misch nicht rech­net. Da setzt Ger­hard Scher­horn mit sei­ner For­de­rung nach strin­gen­ter In­ter­na­li­sie­rung von Um­welt­kos­ten an; da im Ka­pi­ta­lis­mus Pro­fit aber ge­ra­de aus die­ser Aus­la­ge­rung ge­schöpft wer­de, sei nicht we­ni­ger als die Ab­kopp­lung der Markt­wirt­schaft von der ka­pi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­ons­lo­gik not­wen­dig. In ei­nem an­de­ren Bei­trag von An­ge­li­ka Zahrndt u. a. wird den Mög­lich­kei­ten „wachs­tums­neu­tra­ler Un­ter­neh­men“nach­ge­gan­gen und ei­ne we­sent­li­che Be­din­gung hier­für in der Grö­ßen­be­schrän­kung so­wie in der Be­schrän­kung der Ge­win­ne ge­se­hen. Vie­le Be­fun­de des Jahr­buchs be­stä­ti­gen, dass „in­tel­li­gent wach­sen“oder gar „in­tel­li­gent ver­schwen­den“al­les an­de­re als leicht um­zu­set­zen ist. Da­her for­dern meh­re­re Bei­trä­ge des Ban­des die Hin­wen­dung zu ei­ner Suf­fi­en­z­po­li­tik, die uns al­le zu ei­ner Be­gren­zung des Res­sour­cen­ver­brauchs an­hält, wie Man­fred Linz for­dert. „Trans­for­ma­ti­ons­in­no­va­tio­nen“(Cor­du­la Kropp) wie Re­gio­nal­wäh­run­gen, Ener­gie­ge­nos­sen­schaf­ten oder Öko­ban­ken wer­den da­zu ih­re An­stö­ße eben­so leis­ten wie der an Be­deu­tung ge­win­nen­de „ho­mo sus­ti­nens“(Bernd Sie­ben­hü­ner), letzt­lich wird aber die Politik ge­fragt sein, mehr „Mut zu Vi­sio­nen“– so das Mot­to des Jahr­buchs – zu ent­wi­ckeln. Dass hier noch gro­ßer Auf­hol­be­darf be­steht, zeigt nicht zu­letzt ein Bei­trag von Ed­gar Göll und Sie Li­on Thio über „Par­la­men­te auf dem Weg zur Nach­hal­tig­keits­po­li­tik“. Wirt­schafts­wachs­tum

35 Fücks, Ralf: In­tel­li­gent wach­sen. Die grü­ne Re­vo­lu­ti­on. München: Han­ser, 2013. 362 S.,

€ 22,90 [D], 23,60 [A], sfr 27,50

ISBN 978-3-446-43484-4

36 Braun­gart, Micha­el, Mc­do­nough, Wil­li­am: In­tel­li­gen­te Ver­schwen­dung. The Up­cy­cle. Auf dem Weg in ei­ne neue Über­fluss­ge­sell­schaft. München: ökom-verl., 2013. 208 S., € 17,95 [D] 18,50 [A], sfr 21,90

ISBN 978-3-86581-316-9

37 Ax, Chris­ti­ne; Hin­ter­ber­ger, Fritz: Wachs­tums­wahn. Was uns in die Kri­se führt und wie wir wie­der her­aus­kom­men. München: Lud­wig 2014. 367 S.,

€ 17,95 [D], 18,50 [A], sfr 21,90

ISBN 978-3-453-28054-0

38 Mut zu Vi­sio­nen. Brü­cken in die Zu­kunft. Jahr­buch Öko­lo­gie 2014. Stutt­gart: Hir­zel, 2013. 256 S., € 21,90 [D], 22,60 [A], sfr 30,70

ISBN 978-3-7776-2362-7

Wei­te­re Neu­er­schei­nun­gen zum The­ma „Nach­hal­tig­keit”

39 Klau­er, Bernd u. a.: Die Kunst lang­fris­tig zu den­ken. We­ge zur Nach­hal­tig­keit. Ba­den-ba­den: No­mos, 2013. 337 S., 29,00 [D], 30,10 [A], sfr 35,40 ISBN 978-3-8487-0070-7

40 Ko­patz, Micha­el u.a.: Ener­gie­wen­de, aber fair! Wie sich die Ener­gie­zu­kunft so­zi­al trag­fä­hig ge­stal­ten lässt. München, ökom 2013. 294 S.

€ 19,95 [D], 20,60 [A], sfr 24,40

ISBN 978-3-86581-428-9

41 Schu­ma­cher, Ernst Fried­rich: Small is be­au­ti­ful. Die Rück­kehr zum mensch­li­chen Maß. Der Klas­si­ker mit ei­nem Vor­wort von Ni­ko Pa­ech. München: oe­kom, 2013. 301 S., € 19,95 [D], 20,50 [A], sfr 24,40

ISBN 978-3-86581-408-1

„Die Maß­nah­men, die der Staat bei ge­rin­gem Wachs­tum er­grei­fen kann, um die Ar­beits­lo­sig­keit zu sen­ken und das Bud­get zu sa­nie­ren, sind ei­ne 10-pro­zen­ti­ge Ar­beits­zeit­ver­kür­zung, ei­ne öko­so­zia­le Ab­ga­ben­re­form, der Ab­bau um­welt­kon­tra­pro­duk­ti­ver Sub­ven­tio­nen und die För­de­rung der Di­enst­leis­tungs­nach­fra­ge durch pri­va­te Haus­hal­te.“(Ax/hin­ter­ber­ger in 37 , S. 324)

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