Bo­den­stän­di­ge De­tek­ti­ve mit ei­gen­wil­li­gen Twists

Salzburger Nachrichten - - TV / SONNTAG - paw

Es gibt we­ni­ge Pop­songs, die so ex­plo­die­ren wie „Pri­va­te Eyes“von Hall & Oa­tes. Kein Wun­der, dass die Me­lo­die als Ken­nung ei­ner De­tek­tiv­se­rie ge­wählt wur­de – denn sie sug­ge­riert, wie ein gu­ter Kri­mi sein soll­te: ori­gi­nell, dy­na­misch und ein biss­chen ex­tra­va­gant. Und sie dreht sich um „Pri­va­te Eyes“, seit der TV-Se­rie „Ma­gnum, P. I.“auch in Eu­ro­pa ein Be­griff. Die ka­na­di­sche Se­rie glei­chen Na­mens, mit Ja­son Priest­ley („Be­ver­ly Hills, 90210“) in der Haupt­rol­le des ehe­ma­li­gen Eis­ho­ckey-Cracks Matt Sha­de (so­wie als Pro­du­zent), punk­tet auch mit Cin­dy Samp­son als An­gie Ever­ett. Sie wür­de je­der­zeit als Fo­to­mo­del ent­spre­chen­de Wett­be­wer­be ge­win­nen. Statt­des­sen er­war­ten sie aber mit ih­rem neu­en Part­ner Matt bo­den­stän­di­ge Fäl­le, die mit ei­nem je­weils ei­gen­wil­li­gen Twist über­zeu­gen. Au­ßer­dem ma­chen die bei­den ih­re Zu­schau­er ge­mein­sam mit ei­ner Gr­und­vor­aus­set­zung des De­tek­tiv-Seins ver­traut: war­ten, und war­ten – und war­ten. Lei­der sind die Dia­lo­ge zu lei­se für die Mu­sik – oder die Mu­sik zu laut für die Dia­lo­ge. PS: Die Ti­tel­me­lo­die ist nur in ei­ner Co­ver­ver­si­on zu hö­ren. Aber sie ist eben­so unka­putt­bar wie die an­spre­chen­de Se­rie und das zu­ge­hö­ri­ge Le­bens­ge­fühl. Pri­va­te Eyes, ers­te Staf­fel mit zehn Epi­so­den, Edel, zwei Blu-ray Discs, 439 Mi­nu­ten.

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