Meinl klagt Re­pu­blik auf 400 Mil­lio­nen Scha­den­er­satz

Salzburger Nachrichten - - BÖRSEN -

Im Vor­jahr hat die Re­pu­blik Ös­ter­reich ei­ne In­ves­to­ren­kla­ge der Meinl-Bank be­zie­hungs­wei­se de­ren Ei­gen­tü­me­rin Far East ge­won­nen. Ob­wohl die Re­pu­blik das Ver­fah­ren um Scha­den­er­satz­an­sprü­che über 200 Mil­lio­nen Eu­ro ge­wann, ent­stan­den dem Steu­er­zah­ler dar­aus Ver­fah­rens­kos­ten von fünf Mil­lio­nen Eu­ro, geht aus der Be­ant­wor­tung ei­ner par­la­men­ta­ri­schen An­fra­ge durch Fi­nanz­mi­nis­ter Hart­wig Lö­ger her­vor. Die rei­nen Ho­no­ra­re be­trü­gen 350.000 Eu­ro, sagt SPÖ-Fi­nanz­spre­cher und Fra­ge­stel­ler Kai Jan Krai­ner. Aus der An­fra­ge­be­ant­wor­ung ging auch her­vor, dass in Pa­ris ei­ne wei­te­re Schieds­kla­ge ge­gen die Re­pu­blik an­hän­gig ist, sie ist mit knapp 400 Mill. Eu­ro dop­pelt so hoch ist wie die ers­te von Meinl/Far East an­ge­streng­te Kla­ge. Da­bei geht es um die Fra­ge, ob die in Ös­ter­reich lau­fen­den Ver­fah­ren vor Ge­rich­ten und Ver­wal­tungs­be­hör­den ein­ge­stellt wer­den müs­sen, weil Far East da­durch ihr In­vest­ment ge­schä­digt sieht.

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