Ex­plo­si­on: Vier­tes Op­fer ge­fun­den

Die Be­hör­den in Pa­ris ge­hen von ei­nem Gas­leck als Ur­sa­che aus.

Salzburger Nachrichten - - CHRONIK - SN, dpa

Ei­nen Tag nach der schwe­ren Ex­plo­si­on im Zen­trum von Pa­ris wur­de am Sonn­tag in den Trüm­mern ein vier­tes To­des­op­fer ge­fun­den. Ob es sich da­bei um ei­ne zu­vor ver­miss­te jun­ge Frau han­del­te, war vor­erst noch un­klar. Un­ter den To­ten sind au­ßer­dem zwei Feu­er­wehr­leu­te und ei­ne spa­ni­sche Tou­ris­tin. Dut­zen­de Men­schen wur­den ver­letzt.

Die Feu­er­wehr wur­de we­gen ei­nes Ga­s­aus­tritts in die Stra­ße ge­ru­fen, wie der Pa­ri­ser Staats­an­walt Ré­my Heitz dem Sen­der Fran­ce In­fo sag­te. Dann ha­be es ei­ne Ex­plo­si­on ge­ge­ben und Feu­er sei aus­ge­bro­chen. In dem Ge­bäu­de be­fan­den sich ne­ben Woh­nun­gen auch ei­ne Bä­cke­rei so­wie ein Re­stau­rant.

Zu der Ex­plo­si­on kam es am Sams­tag ge­gen 9 Uhr in der Rue de Tré­vi­se mit­ten in ei­nem Wohn­ge­biet – et­wa ei­nen Ki­lo­me­ter Luft­li­nie von der Pa­ri­ser Oper ent­fernt. Rund 100 Po­li­zis­ten und knapp 200 Feu­er­wehr­leu­te wa­ren im Ein­satz.

Auf An­ord­nung der Po­li­zei dür­fen zwölf Häu­ser in der Um­ge­bung zwei Ta­ge lang nicht be­tre­ten wer­den. Die Be­woh­ner wur­den in Er­satz­un­ter­künf­te ge­bracht.

BILD: SN/APA/AFP/THOMAS SAM­SON

Knapp 200 im Ein­satz. Feu­er­wehr­leu­te wa­ren

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