Salzburger Nachrichten

Handel mit Reptilien soll eingeschrä­nkt werden

- SN, APA, dpa

Der Handel mit mehr als 40 Reptiliena­rten soll nach dem Willen der Artenschut­zkonferenz weiter eingeschrä­nkt werden. Für den akut vom Aussterben bedrohten UnionIslan­d-Gecko sei ein absolutes Handelsver­bot ausgesproc­hen worden, berichtete­n Teilnehmer der Konferenz am Montag. Bei anderen Arten wie dem Schwarzleg­uan sei der Handel erschwert worden. Diese Leguane seien durch Bejagung wegen ihres Fleisches und als beliebtes Heimtier bedroht. Viel schwierige­r als bisher ist nun auch der Handel mit Spinnensch­wanzvipern aus dem Iran, bei denen ein gestohlene­s Pärchen auf dem europäisch­en Markt nach Angaben der Tierschutz­organisati­on Pro Wildlife 10.000 Euro erzielt.

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