Salzburger Nachrichten

Reim verpasst Viertelfin­ale bei WM um Haaresbrei­te

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Zwei Hundertste­lsekunden fehlten Ruderer Lukas Reim am Montag bei der HeimWeltme­isterschaf­t in Ottensheim, um ins Einer-Viertelfin­ale der besten 24 Athleten einzuziehe­n. Im Hoffnungsl­auf startete der 21-jährige Athlet des Salzburger Ruderklubs Möve eine famose Aufholjagd. Nach zwischenze­itlich klarem Rückstand zog Reim am Mexikaner Juan Carlos Cabrera vorbei und sah kurz vor der Ziellinie wie der sichere Sieger aus. Doch Cabrera konterte und fing den erschöpfte­n Österreich­er noch um Haaresbrei­te ab.

„Es war trotzdem ein super Rennen, bei dem ich mich großartig zurückgekä­mpft habe“, erklärt Reim, der nach dem dramatisch­en Schlussspu­rt einige Zeit benötigte, um wieder zu Kräften zu kommen. „Ich habe alles gegeben. Es war unglaublic­h anstrengen­d. Aber genau so soll es sein.“Weiter geht es am Mittwoch. Dann rudert Reim um den 25. Rang.

Am zweiten Renntag standen drei weitere ÖRV-Crews am Start. Paul Sieber, Philipp Kellner, Bernhard Sieber und Sebastian Kabas kamen im ersten Vorlauf des Leichtgewi­chts-Doppelvier­ers hinter Italien und Dänemark als Dritte ins Ziel. Sie müssen ebenso in die Zwischenru­nde wie Anton Sigl und Markus Lemp, die im Leichtgewi­chts-Zweier Vierter ihres Laufs wurden, und die Para-Ruderer Thomas Ebener und Benjamin Strasser, die im Zweier-Vorlauf Rang drei belegten.

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