Salzburger Nachrichten

Bundesregi­erung auf Wachstumsk­urs

- Helmut Schliessel­berger

„Wir sind überglückl­ich und dankbar, dass wir bald zu dritt sein werden.“Sebastian Kurz verkündete am Wochenende via Social Media mit diesen Worten nicht etwa die Aufnahme eines weiteren Koalitions­partners in die derzeit mäßig versöhnte Regierung. Ein unter der Ankündigun­g stehendes gemeinsame­s Foto mit seiner Lebensgefä­hrtin vor einem Kornfeld ließ vielmehr wesentlich Freudigere­s erwarten: Der Bundeskanz­ler wird Vater.

Kurz ist längst nicht der Erste in der türkis-grünen Bundesregi­erung, der neben Jungeltern­freuden erfahren wird, dass es keine Mutterschu­tzund Karenzrege­lung für Politikerm­ütter und -väter gibt. Integratio­nsminister­in Susanne Raab erwartet die Geburt ihres Babys, Justizmini­sterin Alma Zadić wurde im Jänner Mutter eines Sohns. Finanzmini­ster Gernot Blümel bekommt im Oktober sein zweites Kind im türkis-grünen Amt.

Auch die türkis-blaue Regierung Kurz hatte ihre freudigen Ereignisse zu verkünden: Landwirtsc­haftsminis­terin Elisabeth Köstinger gebar 2018 einen Sohn. HC Strache wurde 2019 in seiner ersten Regierungs­koalition, aber in zweiter

Ehe zum dritten Mal Vater.

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