TINA YORK SO WAR ES WIRK­LICH IM DSCHUNGELCAMP

Die Sän­ge­rin stellt sich im­mer wie­der neu­en Her­aus­for­de­run­gen

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STADLPOST: Man kennt Tina York als Tem­pe­ra­ments­bün­del. Im Dschungelcamp wirk­ten Sie stets mü­de und schlaff. Sind Sie von RTL falsch dar­ge­stellt wor­den?

TINA YORK: Ja, ab­so­lut. Ich bin ge­sund nach Aus­tra­li­en ge­reist. Ich ha­be mich mit Na­ta­scha Och­senk­necht ge­trof­fen. Dann sind wir mit dem He­li­ko­pter Rich­tung Dschun­gel ge­flo­gen. Man hat uns dann fern­ge­steu­ert ken­tern las­sen. Das Ken­tern war für mich bös­ar­tig. Ich hat­te mei­ne Schwimm­wes­te halb auf. Da kam Was­ser rein. Ich war kom­plett an­ge­zo­gen mit schwe­ren Stie­feln. Ich kann sehr gut schwim­men. Aber da­durch, dass ich die kom­plet­ten Kla­mot­ten an­hat­te, wur­de ich nach un­ten ge­zo­gen. Ich merk­te: Wenn ich auf dem Rü­cken schwim­me, fällt es mir leich­ter. Ich ha­be aber hin­ten kei­ne Au­gen und des­halb im­mer wie­der das Ziel ver­fehlt. Nie­mand hat mir ge­hol­fen. Mei­ne Kräf­te schwan­den nach und nach.

STADLPOST: Und was pas­sier­te dann? TINA YORK: Nie­mand hat mir ge­hol­fen. Na­ta­scha hat mich zum Glück ge­ret­tet und aus dem Was­ser ge­zo­gen. Da ich völ­lig un­ter Schock stand, sah man mei­ne auf­ge­ris­se­nen Au­gen und den auf­ge­ris­se­nen Mund – das war schlicht der Schock­zu­stand. Ich hat­te mich zwar ver­letzt, weil ich vor Schwä­che hin­ge­fal­len bin – ich hat­te den Arm dun­kel­blau und den Rü­cken ver­letzt. Dann ha­ben wir mit den an­de­ren Camp-Be­woh­nern ge­sun­gen und Spie­le ge­spielt. Ich kann na­tür­lich nichts da­für, dass RTL im­mer wie­der auf mei­nen Re­ge­ne­ra­ti­ons­tag zu­rück­ge­kom­men ist. Es wur­de der Ein­druck ver­mit­telt, als hät­te ich ei­ne Wo­che flach­ge­le­gen. Ich lag wie ge­sagt ge­nau ei­nen Tag flach.

STADLPOST: Mit Ih­rer Er­fah­rung von heu­te – wür­den Sie noch ein­mal in den Dschun­gel ge­hen?

TINA YORK: Es klingt vi­el­leicht un­glaub­lich, aber: Die Zeit dort hat mir ge­hol­fen. Es war ein­fach schön. Ich er­fah­re viel Sym­pa­thie, wor­über ich mich sehr freue. Schön ist, dass mein Gal­gen­hu­mor bei den Men­schen an­ge­kom­men ist. Auch der Zu­sam­men­halt der Trup­pe war toll, was für RTL vi­el­leicht et­was lang­wei­lig war …

STADLPOST: „Ku­li­na­risch“muss­ten Sie aber ganz schön dar­ben, oder?

TINA YORK: Ich ha­be nicht nur 17 Ta­ge fast nichts ge­ges­sen. Mei­ne Freun­din hat mich nach dem Dschungelcamp mit mei­ner ge­lieb­ten Ap­fel­saft­schor­le emp­fan­gen – aber ich konn­te sie nicht trin­ken. Mein Ge­schmacks­nerv war be­schä­digt.

STADLPOST: Wie lebt es sich ei­gent­lich nach der Tren­nung von Ih­rem Freund als „Neu-Sing­le“?

TINA YORK: Ich woh­ne seit En­de April letz­ten Jah­res wie­der in Ber­lin. Mei­ne Freun­din­nen und Freun­de ha­ben auf mich ge­war­tet, so­dass ich nur sa­gen kann: „Al­les ist gut!“

STADLPOST: Wie re­agier­ten Ih­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen nach Ih­rer Rück­kehr aus dem Dschun­gel?

TINA YORK: Ich ha­be ganz lan­ge mit Gra­ham Bon­ney ge­spro­chen, der sich freu­te, dass mein Hu­mor bei RTL ge­zeigt wur­de. Dass es an­de­rer­seits na­tür­lich Hä­me ge­ben wür­de, war klar – da­vor hat RTL uns auch vor­ab ge­warnt. Ich muss aber ehr­lich sa­gen, dass die lie­bens­wer­ten und rei­zen­den Kom­men­ta­re in der Mehr­heit sind. Die Men­schen sa­gen, dass sie mich und mei­nen Hu­mor ver­mis­sen. STADLPOST: Wie geht es für Tina York nach dem Dschun­gel wei­ter?

TINA YORK: Ich wer­de wie im­mer mei­ne Auf­trit­te ab­sol­vie­ren. Im Früh­stücks­fern­se­hen und im Mit­tags­ma­ga­zin war ich prä­sent, was oh­ne Dschun­gel nicht mög­lich ge­we­sen. Ich wer­de ver­stärkt auf die Büh­ne ge­hen. So wie mein Le­ben über 40 Jah­re lang war, so ist es ge­blie­ben. Ich bin wei­ter­hin un­ter­wegs und das ist toll.

STADLPOST: Stimmt es ei­gent­lich, dass der Ti­tel „Wir las­sen uns das Sin­gen nicht ver­bie­ten“ur­sprüng­lich für Die­ter Tho­mas Heck ge­schrie­ben wur­de?

TINA YORK: Die­ter Tho­mas Heck gab Jack Whi­te die Idee, zu dem The­ma ei­nen Schla­ger zu kre­ieren. Der gab es wei­ter an Fred Jay, der sich den Text aus­ge­dacht hat­te. Als der Text fer­tig war, lehn­te Heck den Ti­tel als „zu ag­gres­siv“ab. Heck war der Mei­nung, dass sei­ne Fans ihm die­sen Text übel­näh­men. Dar­auf hat Jack ge­sagt, dass er mir den Ti­tel ge­ben wür­de. Ein paar Wo­chen spä­ter stell­te ich den Song in der ZDF-Hit­pa­ra­de vor – und lan­de­te auf Platz 1.

Dritt­plat­zier­te bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, aber Sie­ge­rin der Her­zen: Tina York hat für die Zu­kunft vie­le Plä­ne. Es ste­hen zahl­rei­che Auf­trit­te an 1975 lan­de­te sie den Hit „Wir las­sen uns das Sin­gen nicht ver­bie­ten“

„Ich ha­be Ma­ry ih­ren Er­folg im­mer ge­gönnt“: Tina liebt ih­re gro­ße Schwes­ter über al­les. Die bei­den ha­ben re­gel­mä­ßig Kon­takt n

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