BILDG’SCHICHT ABBA

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Mil­lio­nen Te­enager pflas­ter­ten sich in den 70er-Jah­ren ih­re Zim­mer mit den Pos­tern ih­rer Ido­le zu. Über 54 Mil­lio­nen Mu­sik­fans ström­ten zu ih­ren Kon­zer­ten oder kauf­ten ih­re Plat­ten. Doch im Jahr 1982 er­folg­te das krea­ti­ve En­de von ABBA. Die Band hat sich zwar of­fi­zi­ell nie auf­ge­löst, aber fort­an wan­del­ten An­ni-Frid Lyng­stad (Fri­da, 72), Ag­ne­tha Fälts­kog (67), Björn Ul­va­eus (72) und Ben­ny An­ders­son (71) auf So­lo-Pfa­den. Seit­dem ist die For­de­rung nach ei­nem Come­back der er­folg­reichs­ten Pop-Band al­ler Zei­ten nie ver­stummt. Das ver­wun­dert nicht, denn auch 44 Jah­re nach ih­rem ful­mi­nan­ten „Grand Prix“-Sieg im eng­li­schen Brigh­ton 1974 ge­hen die Kult-Songs der vier Schwe­den noch im­mer gut ins Ohr. Ob „Wa­ter­loo“, „Dan­cing Queen“, „SOS“oder „Mam­ma Mia“– bis heu­te strö­men die ABBA-An­hän­ger auf die Tanz­flä­che, wenn die Su­per­hits von an­no da­zu­mal un­ter der ro­tie­ren­den Dis­co-Ku­gel ge­spielt wer­den. ABBA wa­ren auch des­halb au­ßer­ge­wöhn­lich, weil sie nicht nur als Künst­ler zu­sam­men­ar­bei­te­ten, son­dern auch als Paa­re zu­sam­men­leb­ten. So um­run­de­ten sie mit ih­ren zahl­lo­sen un­ver­ges­se­nen Hits die Welt, lie­ßen sie und sich selbst un­sterb­lich wer­den. Die vier wa­ren eben kei­ne durch­ge­knall­ten Pop­stars, son­dern prä­sen­tier­ten sich als Men­schen mit ei­nem so­zia­len Ge­wis­sen. Den Er­folgs­ti­tel „Chi­qui­ti­ta“von 1979 ver­mach­te das Quar­tett zum Bei­spiel der UNICEF und leis­te­te aus den Tan­tie­men ei­nen wert­vol­len fi­nan­zi­el­len Bei­trag für die Wel­t­or­ga­ni­sa­ti­on. ABBAMANIA für im­mer: Seit 2013 sorgt in Schwe­den ein spe­zi­el­les ABBA-Mu­se­um da­für, dass man sei­nen Ido­len ganz nah sein kann. Dort fin­det sich al­les über die His­to­rie der Band – von Büh­nen-Out­fits bis hin zur Ein­tritts­kar­te. Auch „Mam­ma Mia!“, ge­spickt mit ABBA Songs, zählt bis heu­te zu den er­folg­reichs­ten Mu­si­cals. Bis heu­te tou­ren auch an­de­re Mu­si­ker er­folg­reich mit ähn­li­chen Pro­duk­tio­nen durch die Welt, wie et­wa „ABBA – The Con­cert Show“. Die US-Mu­sik-Ko­mö­die „Mam­ma Mia!“mit Me­ryl Streep wur­de 2008 ein Rie­sen­er­folg! Teil zwei kommt bald in die US-Ki­nos. Die Le­gen­de lebt. Und da­mit auch der Traum von ei­ner Wie­der­ver­ei­ni­gung un­se­rer Pop-Hel­den!

Mam­ma Mia, wa­ren die se­xy! Vor al­lem die Sän­ge­rin­nen Ag­ne­tha und Fri­da die zo­gen Bli­cke auf sich. Die krea­ti­ven Köp­fe der hin­ter Band wa­ren al­ler­dings Björn (l.) und Ben­ny

His­to­ri­scher Mo­ment: Bei ei­ner Mam­ma Mia!-Par­ty im Ja­nu­ar 2016 sind ABBA für kur­ze Zeit wie­der ver­eint Zwei schö­ne Frau­en, zwei her­vor­ra­gen­de Mu­si­ker, zwei Paa­re: ABBA fas­zi­nier­ten Das ABBA-Mu­se­um in Stockholm ist ei­ne in­ter­ak­ti­ve Aus­stel­lung über...

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