GERI DER KLOSTERTALER ER IST SICH TREU GEBLIEBEN

Frü­her mach­te der Sän­ger ei­nen gro­ßen Bo­gen um je­den Vier­bei­ner. Doch dann stell­te er sich mu­tig sei­ner Angst

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Ein Stern, der Dei­nen Na­men trägt“ist wohl ei­ner der größ­ten Hits von DJ Öt­zi. Doch dass der Mu­si­ker auch pri­vat ei­nen „Stern“hat, den er ab­so­lut liebt, das wis­sen nur die we­nigs­ten. Es ist ein sü­ßes Mal­te­ser-Hünd­chen, das auf den Na­men „Ster­ni“hört. Da­bei hat­te der Schla­ger­star frü­her furcht­ba­re Angst vor Tie­ren: „Als ich vor et­li­chen Jah­ren erst­mals für Fern­seh­auf­nah­men nach Gut Ai­der­bichl kam, war ich ex­trem ner­vös“, ge­steht Ger­ry Fried­le heu­te und er­in­nert sich la­chend an sei­ne da­ma­li­ge Pho­bie: „Ich hat­te ex­tre­me Pa­nik vor al­len Tie­ren. War­um, weiß ich nicht. Und dann wur­de aus­ge­rech­net ich auf Eu­ro­pas größ­tem Gna­den­hof für TV-Auf­nah­men en­ga­giert, wo mir gleich nach An­kunft un­zäh­li­ge frei­lau­fen­de Esel, La­mas, Pfer­de und Zie­gen be­geg­ne­ten. Sie lie­fen neu­gie­rig auf mich zu, um mich zu be­grü­ßen und ab­zu­schnup­pern. Ich be­kam al­ler­dings vor lau­ter Angst mas­si­ve Schweiß­aus­brü­che und wä­re am liebs­ten schrei­end da­von­ge­lau­fen. Das ha­ben na­tür­lich die Tie­re ge­spürt und selbst die lamm­from­men Haf­lin­ger, die man mir de­ko­ra­tiv für die Dreh­ar­bei­ten ins Bild stell­te, wur­den sicht­lich ner­vös und woll­ten ne­ben mir ein­fach nicht still ste­hen.“

Auf dem Hof be­fand sich zu die­sem Zeit­punkt auch Ai­der­bichl-Grün­der Mi­cha­el Auf­hau­ser, der Ger­ry‘s Angst be­merk­te. Er nahm den Schla­ger­star nach sei­nem Auf­tritt be­hut­sam bei der Hand und ging mit ihm lang­sam über das Gut. „Mi­cha­el kann­te na­ment­lich je­des Tier, das uns über den Weg lief, und er er­zähl­te mir in al­len De­tails die Le­bens-

ge­schich­te je­des ein­zel­nen Vier­bei­ners. Ich war von all die­sen tra­gi­schen Tier­schick­sa­len und ih­ren Ret­tungs­ge­schich­ten so be­rührt, dass ich wäh­rend ich ihm auf­merk­sam zu­hör­te, so­gar be­gann, die­se ar­men Ge­schöp­fe zu strei­cheln. Das wie­der­hol­ten wir in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den über ei­ni­ge Mo­na­te hin­weg. Da­durch ha­be ich er­kannt, dass all die­se Tie­re sanft­mü­tig und dank­bar für je­de freund­li­che Ges­te sind, die wir Men­schen ih­nen ent­ge­gen­brin­gen.“Es wa­ren un­ver­gess­li­che Mo­men­te, die DJ Öt­zi maß­geb­lich ge­hol­fen ha­ben, sei­ne Ängs­te vor Tie­ren Schritt für Schritt ab­zu­bau­en. Und da­für ist er Mi­cha­el Auf­hau­ser bis heu­te sehr dank­bar:„Ich ha­be dar­auf­hin be­schlos­sen, mei­ner Toch­ter Li­sa-Ma­rie ih­ren lang­er­sehn­ten Her­zens­wunsch nach ei­nem ei­ge­nen Hünd­chen zu er­fül­len. Seit­dem gibt es un­se­ren ,Ster­ni‘. Ich könn­te mir heu­te ein Le­ben oh­ne ihn gar nicht nicht mehr vor­stel­len.“Und auch al­le tie­ri­schen Be­woh­ner von Gut Ai­der­bichl sind mitt­ler­wei­le ganz ent­spannt, wenn DJ Öt­zi über den Hof fla­niert.

Der tut ja gar nix! Vor­sich­tig streicht Öt­zi ei­nem der Hun­de von Mi­cha­el Auf­hau­ser über den Bauch. Der An­fang war ge­macht. Heu­te hat er sel­ber ei­nen Hund: Ster­ni (r.)! Er liebt ihn über al­les

Heu­te kann DJ Öt­zi Hun­de krau­len, Scha­fe schop­peln oder Pfer­de tät­scheln: Auch Dieter Eh­ren­gru­ber von Gut Ai­der­bichl freut sichüber die­sen Er­folg!

■ Ken­nen sich schon seit lan­gem: DJ Öt­zi und STADLPOST-Tier­schutz-Ex­per­te Vol­ker Grohs­kopf

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