RO­BIN LEON EIN MEIS­TER DER SALATE

Bis heu­te ge­nießt die fran­zö­si­sche Kü­che ei­nen ex­qui­si­ten Ruf. Vor al­lem we­gen der raf­fi­nier­ten Re­zep­te. Doch es muss nicht im­mer Trüf­fel­pas­te­te oder Co­gnac-Ter­ri­ne sein – wie uns der Sän­ger aus dem El­sass be­weist

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Sa­lut la com­pa­gnie!“Freu­de­strah­lend be­grüßt Ro­bin Leon (21) die Mit­ar­bei­ter des Re­stau­rants „La Ta­ble d‘Al­sace“. Er kennt sich im Lo­kal gut aus. „Mein Sch­wa­ger hat hier lan­ge als Koch ge­ar­bei­tet. Mei­ne Fa­mi­lie und ich kom­men oft zum Es­sen her“, er­zählt der Sän­ger STADLPOST. Der ge­müt­li­che Gast­hof im el­säs­si­schen Reichs­hof­fen zwi­schen Straß­burg und Ha­guenau ist un­ter Fein­schme­ckern der Ge­gend sehr be­liebt. Ein Blick in die Spei­se­kar­te – und so­fort läuft ei­nem das Was­ser im Mund zu­sam­men: Na­tür­lich fin­den sich al­le Ar­ten des be­rühm­ten El­säs­ser Flamm­ku­chen – mit Muns­ter gra­ti­niert, mit Cham­pi­gnons oder Knob­lauch be­legt, es gibt auch knusp­ri­ges Brat­hähn­chen, Steaks mit selbst­ge­mach­ter Kräu­ter­but­ter, Pu­ten­keu­le in Pilz­so­ße, Thun­fisch-Quiche und noch vie­les mehr. Di­dier Kost­mann, der „Pa­tron“(Chef) des Spe­zia­li­tä­ten-Re­stau­rants, hat

in der Kü­che für sei­nen mu­si­ka­li­schen Gast­koch al­les vor­be­rei­tet. Ro­bin Leon will hier ei­ne Köst­lich­keit zau­bern, die er meis­ter­lich be­herrscht: Sa­la­de gour­man­de! „Das mach ich manch­mal auch da­heim für al­le“, sagt er la­chend. Schnell in die STADLPOST-Kü­chen­schür­ze ge­schlüpft und los geht‘s. Zu­nächst wer­den al­le Zu­ta­ten vor­be­rei­tet, dann von lie­be­vol­ler Hand auf den Tel­lern dra­piert. Nach et­wa 30 Mi­nu­ten ist der „Im­mer wie­der sonn­tags“-Sommerhitkönig von 2016 schon mit al­lem fer­tig! Pa­tron Di­dier hat auf der Ter­ras­se be­reits ei­nen Gri­gnan-les-Ad­hé­mar, Jahr­gang 2016, ent­korkt – ein wahr­haft fei­ner Trop­fen, der ge­nau zu die­sem ver­edel­ten Blatt­sa­lat passt. „Sa­lut!“Nach­dem sich bei­de zu­ge­pros­tet ha­ben, macht sich Di­dier dar­an, Ro­bins Krea­ti­on zu kos­ten. Der Pro­fi nickt an­er­ken­nend. „Du kannst gleich bei uns an­fan­gen“, meint er und gönnt sich noch ein Schlück­chen vom Ro­ten. „Oh non, im­pos­si­ble – un­mög­lich – ich ha­be doch so vie­le

Auf­trit­te und Ter­mi­ne!“ Wie zum Bei­spiel am 20. Ok­to­ber bei der gro­ßen Schla­ger­ga­la! Aber gut zu wis­sen: Auch als Koch hat der sym­pa­thi­sche Sän­ger und Trom­pe­ter sei­ne Qua­li­tä­ten. Den Fans ist es aber si­cher lie­ber, wenn ihr Ro­bin wei­ter auf der Büh­ne an­statt in der Kü­che steht!

„Chef­koch“in Ak­ti­on: Ro­bin tauscht das Mi­kro­fon mit der Stadlpost-Koch­schür­ze und legt in der Re­stau­rant­kü­che los

Hm ja, nicht schlecht, das geht aber noch bes­ser. Der Sän­ger schmeckt die Sa­lats­o­ße ab – es fehlt nur ei­ne Pri­se Salz

Auf der schö­nen Ter­ras­se des „La Ta­ble d‘Al­sace“schmeckt es gleich noch viel bes­ser.Ein leich­ter Rot­wein passt ide­al zum Sa­lat■

Re­stau­rant­chef Di­dier ist zu­frie­den mit dem ku­li­na­ri­schen Er­geb­nis

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