Volks­mu­sik & mehr

Stadlpost - - Stadl Kolumne - MA­JA BRUN­NER

Der Mu­sik­vi­rus pack­te Ma­ja Brun­ner, Jahr­gang 1951, schon sehr früh. Die äl­te­re Schwes­ter von Länd­ler­kö­nig Car­lo Brun­ner (Va­ter Ernst spiel­te auch vie­le Jah­re er­folg­reich in ei­ner Länd­ler­ka­pel­le) lern­te be­reits ab elf Jah­ren Kla­ri­net­te und Sa­xo­phon. Spä­ter sang sie in ei­ner Schla­ger­band mit. Ob­wohl sie zu­nächst als Se­kre­tä­rin ar­bei­te­te, blieb sie der Mu­sik im­mer treu. 1970 ge­wann das Jung­ta­lent das Schla­ger­fes­ti­val in Glarus. Es folg­ten En­ga­ge­ments bei ver­schie­de­nen For­ma­tio­nen. 1987 be­kam Ma­ja dann die Chan­ce ih­res Le­bens: Bru­der Car­lo schrieb für

sie den Hit „Das chunnt eus spa­nisch vor”, mit dem sie da­mals den Grand-Prix der Volks­mu­sik sou­ve­rän ge­wann. Die gleich­na­mi­ge CD er­reich­te so­gar Gold­sta­tus. Doch die Künst­le­rin vom schö­nen Zü­rich­see woll­te und konn­te mehr als „nur” Volks­mu­sik sin­gen! Sie be­gann, sel­ber wun­der­ba­re Lie­der zu schrei­ben und ging mit John Brack & Jeff Tur­ner, den er­folg­reichs­ten Coun­try­sän­gern der Schweiz, auf ei­ne er­folg­rei­che Tour­nee. Da­zu gab sie Gos­pel­kon­zer­te und star­te­te schließ­lich ei­ne Kar­rie­re als Mu­si­cal- und Thea­ter­dar­stel­le­rin. Ma­ja Brun­ner ist ei­ne tem­pe­ra­ment­vol­le und viel­sei­ti­ge Künst­le­rin, die aus der Schwei­zer Mu­sik-Sze­ne nicht weg­zu­den­ken ist. Ih­re Fans sind dank­bar, dass sie noch im­mer die Lie­be zur Büh­ne und zum Pu­bli­kum hat und re­gel­mä­ßig auf Kon­zer­ten und im Thea­ter zu se­hen ist! (In­fos: www.ma­ja-brun­ner.ch) ■

1981 nahm Ma­ja als Sän­ge­rinam der Grup­pe „Swiss Uni­on“Vor­ent­scheid zum Eu­ro­vi­si­on Song-Con­test teil

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