Rück­kehr auf „gol­de­nen“Bo­den

Mar­cel Hir­scher fei­er­te in Val d‘Isé­re sechs sei­ner bis­lang 59 Er­fol­ge.

Vorarlberger Nachrichten - - Chronik -

VAL D‘ISE­RE. Ös­ter­reichs Ski-Su­per­star Mar­cel Hir­scher kehrt am Wo­che­n­en­de auf ei­nen für ihn „gol­de­nen“Bo­den zu­rück. In Val d‘Isé­re hat er sei­nen al­ler­ers­ten Welt­cup­sieg so­wie ins­ge­samt sechs sei­ner mitt­ler­wei­le 59 Tri­um­phe im Welt­cup ge­holt. Da­zu kom­men fünf zwei­te und drei drit­te Rän­ge. Bei Welt­cups in Val d‘Ise­re blieb er seit 2009 nur 2016 oh­ne Er­folg, da­für gab es da aber gleich drei zwei­te Plät­ze.

Die Er­folgs­bi­lanz von Mar­cel Hir­scher in Val d‘Ise­re:

Hir­scher holt 19-jäh­rig in der Su­per-Kom­bi­na­ti­on mit Rang drei sei­nen drit­ten Welt­cup-Po­de­strang. Im Rie­sen­tor­lauf wird er Elf­ter.

Drei Wo­chen vor sei­nem 20. Ge­burts­tag ver­passt der Jung­star bei der Welt­meis­ter­schaft im fran­zö­si­schen Ski­Ort als Vier­ter ei­ne Me­dail­le nur um 7/100. In der Su­per-Kom­bi­na­ti­on schei­det er aus, im Sla­lom wird er dis­qua­li­fi­ziert.

Hir­scher wird in der Su­per-Kom­bi­na­ti­on Zwei­ter hin­ter ÖSV-Team­kol­le­ge Ben­ja­min Raich. Tags dar­auf ver­passt Hir­scher im Su­per-G als Elf­ter die Top Ten nur um 3/100. Es folgt sein al­ler­ers­ter Welt­cup­sieg. Der Vor­sprung im Rie­sen­tor­lauf auf den Ita­lie­ner Mas­si­mi­lia­no Blar­do­ne be­trägt sie­ben Hun­derts­tel.

Nach Rang Rie­sen­tor­lauf ge­winnt

sechs

im Hir­scher mit sei­nem ins­ge­samt drit­ten Welt­cup­sieg sei­nen ers­ten Val d‘Isé­re-Sla­lom.

Nach dem Aus­fall der Val d‘Isé­re-Ren­nen 2011 schlägt Hir­scher wie­der zu. Im Rie­sen­tor­lauf reicht es nach Halb­zeit­füh­rung vor­erst „nur“zu Rang drei, im Sla­lom aber legt er 1,16 Se­kun­den zwi­schen sich und Rang zwei.

Hir­scher ge­winnt im Rie­sen­tor­lauf mit 76/100 Vor­sprung. Im Sla­lom ver­passt er nach ei­nem Ste­her als 41. die Qua­li­fi­ka­ti­on für den zwei­ten Lauf.

Nach­dem Hir­scher 2014 wet­ter­be­dingt er­neut auf ei­nen Auf­tritt in Val d‘Ise­re ver­zich­ten muss­te, fei­ert er im Jahr dar­auf mit zwei­ma­li­ger Lauf­best­zeit sei­nen dort vier­ten Rie­sen­tor­laufSieg, und das mit 1,29 Se­kun­den Vor­sprung. Mit Rie­sen­tor­lauf-Tri­umph Num­mer 16 über­holt er den Ita­lie­ner Al­ber­to Tom­ba in der Sie­gS­ta­tis­tik in die­ser Dis­zi­plin. Im Sla­lom holt der Ann­a­ber­ger 1,09 Se­kun­den hin­ter dem Nor­we­ger Hen­rik Kristof­fer­sen Rang zwei.

Hir­scher ver­such­te sich in „Val“in den Er­satz­ren­nen für Bea­ver Creek wie­der ein­mal im Su­per-G und be­legt Platz 13. Im Rie­sen­tor­lauf reicht ei­ne mi­ni­ma­le Halb­zeit­füh­rung nicht zum Sieg, Rang zwei hin­ter dem Fran­zo­sen Ma­thieu Fai­v­re bringt ihm aber ei­nen er­neu­ten Po­dest­platz.

Ei­ne Wo­che dar­auf wird Hir­scher in den re­gu­lä­ren Val d‘Isé­re-Ren­nen er­neut hin­ter ei­nem Fran­zo­sen Zwei­ter, dies­mal als Schnells­ter des zwei­ten Laufs. Al­exis Pin­tur­ault ist aber ge­s­amt um 33/100 schnel­ler als er. Nur ei­ner war auch im Sla­lom bes­ser als der ÖSV-Star, näm­lich Kristof­fer­sen um 75/100.

Letzt­ma­lig vor ei­ner Sie­ges­se­rie von fast ei­nem Jahr ver­passt Hir­scher ei­nen Rie­sen­tor­lauf-Sieg, er lan­det aber als Drit­ter er­neut auf dem Po­di­um. Im Sla­lom aber holt er sei­nen ins­ge­samt sechs­ten Val d‘Isé­re-Tri­umph.

Im Rie­sen­tor­lauf und Sla­lom von Val d‘Isé­re zählt Hir­scher er­neut zu den ers­ten Sieg­an­wär­tern, er strebt sei­nen 60. Welt­cup­sieg an.

GEPA

Val d‘Isé­re war bis­her ein gu­ter Bo­den für Mar­cel Hir­scher. Der Salz­bur­ger fährt am Wo­che­n­en­de um sei­nen 60. Welt­cup­sieg, noch drei Er­fol­ge feh­len ihm auf An­ne­ma­rie Mo­ser-Pröll.

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