Der wei­ße Tod schlägt gna­den­los zu

Drei deut­sche Va­ri­an­tenski­fah­rer star­ben in La­wi­ne in Lech – vier­ter wird noch ver­misst.

Vorarlberger Nachrichten - - Vorderseite -

LECH Be­stür­zung am Arl­berg: In Lech for­der­te ei­ne La­wi­ne drei Men­schen­le­ben. Vier Va­ri­an­ten­fah­rer wa­ren am Sams­tag über die we­gen aku­ter La­wi­nen­ge­fahr ge­sperr­te Ski­rou­te „Lan­ger Zug“in frei­es Ge­län­de ein­ge­fah­ren und wur­den un­ter ei­ner La­wi­ne be­gra­ben. Weil das Quar­tett bis Sams­tag­abend nicht nach Hau­se zu­rück­ge­kehrt war, schlug ei­ne An­ge­hö­ri­ge Alarm. Die Le­cher Berg­ret­ter konn­ten bei ih­rem nächt­li­chen Ein­satz drei der Ski­fah­rer nur mehr tot aus der La­wi­ne ber­gen. Die Su­che nach dem vier­ten Mann wur­de un­ter­bro­chen, die Gefahr, ver­schüt­tet zu wer­den, war für die Ret­ter zu groß. In den letz­ten acht Ta­gen fan­den in Vor­arl­berg sechs Men­schen den Schnee­tod. We­gen des mas­si­ven Schnee­falls ste­hen Ein­satz­kräf­te im gan­zen Land in Alarm­be­reit­schaft. »A2, 3

VN/SAMS

In Lech am Arl­berg herrscht tie­fe Be­trof­fen­heit. Bür­ger­meis­ter Lud­wig Mu­xel (l.) und Tou­ris­mus­di­rek­tor Her­mannFer­cher wirk­ten bei der Ko­or­di­na­ti­on des Ein­sat­zes nach dem schwe­ren La­wi­nen­un­glück mit.

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