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FINALSTRAW WIEDERVERW­ENDBAR UND OH­NE PLAS­TIK

Auf den ers­ten Blick wir­ken Plas­tik­stroh­hal­me viel­leicht be­lang­los, aber sie sind ei­ne Haupt­quel­le für Plas­tik­ver­schmut­zung. Nor­ma­ler­wei­se ver­wen­den wir sie für höchs­tens ei­ne St­un­de und dann brau­chen sie 450 Jah­re, um sich zu zer­set­zen – al­lein in den USA wer­den täg­lich et­wa 500 Mil­lio­nen Stroh­hal­me weg­ge­wor­fen. Aber es gibt vie­le Al­ter­na­ti­ven. Ei­ne be­son­ders stil­vol­le Op­ti­on kommt von FinalStraw. Die wie­der­ver­wend­ba­ren Trink­hal­me be­ste­hen aus Edel­stahl und sind in­nen für mehr Si­cher­heit und Halt­bar­keit mit le­bens­mit­tel­ver­träg­li­chem Si­li­kon aus­ge­klei­det, man kann sie zu­sam­men­fal­ten und ein­fach trans­por­tie­ren. Laut dem Un­ter­neh­men sind sie das ers­te Pro­dukt in der Rei­he „Fo­re­ver­a­bles“: nach­hal­ti­ge Al­ter­na­ti­ven zu Ein­weg­plas­tik, die für im­mer hal­ten sol­len. Mit den be­reits ver­kauf­ten 300.000 Trink­hal­men wur­de ver­hin­dert, dass et­wa 27 Mil­lio­nen Plas­tik­stroh­hal­me un­se­re Um­welt ver­schmut­zen. Im Han­del ist der Trink­halm für et­wa 24,50 US-Dol­lar er­hält­lich. finalstraw.com

ISIDALIBRA UMWELTFREU­NDLICHER GLITZER

Ob­wohl auf Fes­ti­vals und bei Fa­shio­nis­tas sehr be­liebt, ist Glitzer ein gro­ßer Um­welt­sün­der. Um den Pla­ne­ten vor noch mehr Ver­schmut­zung zu schüt­zen, ent­wi­ckel­te die rus­si­sche Mar­ke Isidalibra die Se­rie Bi­oG­lit­ter mit bio­lo­gisch ab­bau­ba­ren Glit­zer­pro­duk­ten. Wäh­rend das klas­si­sche Sor­ti­ment et­wa 15 ver­schie­de­ne Glit­zer­ar­ten und sai­so­na­le An­ge­bo­te um­fasst, gibt es die Öko­li­nie in nur zehn Far­bop­tio­nen. Auf­grund der tech­ni­schen Ei­gen­schaf­ten des Roh­ma­te­ri­als ist der Glitzer bis­her nur in Pul­ver­form er­hält­lich und bie­tet kei­ne ho­lo­gra­phi­schen, duochro­men oder halb­trans­pa­ren­ten Va­ri­an­ten. Da­für fühlt er sich sehr zart und we­ni­ger schwer auf der Haut an als nor­ma­ler Glitzer. Er be­steht aus re­ge­ne­rier­ter Zel­lu­lo­se und die re­flek­tie­ren­de Ober­flä­che ent­hält we­ni­ger als 0,1 % Alu­mi­ni­um. Isidalibra Bi­oG­lit­ter wird nach ei­ner pa­ten­tier­ten Tech­no­lo­gie in Eu­ro­pa her­ge­stellt, sei­ne bio­lo­gi­sche Ab­bau­bar­keit wur­de in ei­ner na­tür­li­chen Um­ge­bung nach­ge­wie­sen. Ver­kaufs­prei­se star­ten ab 7,50 Eu­ro. isidalibra.ru

CO­RA BALL MIKROFASER-FÄN­GER

Bei je­dem Wasch­gang wer­den fei­ne Mi­kro­fa­sern – dar­un­ter auch Plas­tik – aus der Klei­dung her­aus­ge­löst und in un­se­re Ge­wäs­ser ge­spült, wo sie Pflan­zen, Tie­ren und auch Men­schen scha­den. Der Co­ra Ball wur­de ent­wi­ckelt, um die Men­ge an los­ge­lös­ten Fasern zu re­du­zie­ren. In­spi­riert durch die Struk­tur von Koral­len ver­fügt er über klei­ne Ten­ta­kel, die die Par­ti­kel aus dem Was­ser in der Wasch­ma­schi­ne auf­sam­meln. Am En­de des Wasch­gangs kann der Ball ein­fach ge­säu­bert wer­den. Die Men­ge an auf­ge­fan­ge­nen Fasern hängt von der Was­ser­tem­pe­ra­tur, der Qua­li­tät der Tex­ti­li­en und der Ver­wen­dung che­mi­scher Weich­spü­ler ab. Ein un­ab­hän­gi­ger Test im La­bor von Dr. Chel­sea Roch­man an der Uni­ver­si­ty of To­ron­to zeig­te, dass er et­wa 26 % der Mi­kro­fa­sern auf­fängt und da­durch ver­hin­dert, dass sie ins Ab­was­ser ge­lan­gen. Das sind zwar noch lan­ge kei­ne 100 %, aber es ist ein ers­ter Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung. Der Ball kos­tet im Ein­zel­han­del et­wa 38 US-Dol­lar. co­r­a­ball.com

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