BU­SI­NESS TALK

MAR­KET UP­DATE

WeAr (German) - - INHALT - DENIM-SCHWER­PUNKT

GUESS

2016 star­te­te die glo­ba­le Li­fe­sty­le­mar­ke Guess das „Guess Eco“-Pro­gramm. Seit­her konn­ten mehr als 2,5 Mil­lio­nen Li­ter Was­ser ein­ge­spart wer­den, es wur­de ein de­zi­dier­ter Nach­hal­tig­keits­plan vor­ge­stellt und der da­ma­li­ge CEO Vic­tor Her­re­ro auf den Eu­ro­pean CEO Awards als „Bes­ter CEO in der nach­hal­ti­gen Mo­de­in­dus­trie“aus­ge­zeich­net. Ne­ben ei­ner neu­en Öko­den­im­kol­lek­ti­on ent­wi­ckel­te das La­bel das Pro­gramm „Re­sour­ced“mit dem glo­ba­len Dienst­leis­ter I:CO (I:Collect), der Alt­klei­der und -schu­he sam­melt, zer­ti­fi­ziert sor­tiert, wie­der­ver­wen­det und re­cy­celt. Es soll Kon­su­men­ten zum Re­cy­celn ih­rer Klei­dung an­re­gen. www.guess.com

LEE UM­WELT­FREUND­LI­CHE KOL­LEK­TI­ON

Die neu­es­te nach­hal­ti­ge Li­nie von Lee aus Baum­wol­le der Bet­ter Cot­ton Initia­ti­ve wur­de mit ei­nem Farb­stoff auf Stick­stoff­ba­sis be­han­delt, der tie­fer ins Garn ein­dringt und da­durch we­ni­ger Fär­be­bä­der er­for­dert. Das na­tür­li­che Farb­fi­xier­mit­tel Ki­to­tex und die Fär­be­tech­no­lo­gie In­di­go Juice re­du­zie­ren den Ver­brauch von Was­ser, Ener­gie und Che­mi­ka­li­en. Die Cle­anRin­se-Fi­nis­hes auf dem ge­wa­sche­nen und ver­bli­che­nen Denim wer­den ent­we­der un­ter Ver­wen­dung von um­welt­freund­li­chen Bleich­zu­sät­zen oder mit ei­nem La­ser her­ge­stellt; die­se um­welt­freund­li­che Wasch­tech­nik kommt ganz oh­ne Che­mi­ka­li­en aus. In ei­ner In­nen­ta­sche fin­det man die De­tails zum nach­hal­ti­gen Her­stel­lungs­pro­zess. www.lee.com

TRUE RE­LI­GI­ON

True Re­li­gi­on Brand Je­ans Ger­ma­ny wird ihr Je­ans­an­ge­bot um wei­te­re 30 Pro­zent auf­sto­cken. Je­ans in Knö­chel­län­ge sind gera­de sehr be­liebt und es gibt ei­ne spür­ba­re Be­zie­hung zwi­schen Stof­fen und Wa­schun­gen. Die brand­neue Mi­li­ta­ry-Li­nie, die für F/S 2020 ge­plant ist, um­fasst Carg­o­ho­sen, Blu­sen und Shirts, al­le in­spi­riert von den 80er- und 90er-Jah­ren. Das Un­ter­neh­men setzt wei­ter auf den fe­mi­ni­nen An­teil der Li­nie, da es viel Po­ten­zi­al bei Klei­dern sieht. Auch T-Shirts blei­ben als Klas­si­ker er­hal­ten. Die Dis­tri­bu­ti­on wur­de aus­ge­baut und der deut­sche Markt wird von nun an in­hou­se ge­steu­ert. true­re­li­gi­on.de

STO­NE IS­LAND

Sto­ne Is­land ist mit sei­nem Mai­län­der Flagship Store zum Cor­so Gi­a­co­mo Mat­teot­ti 18, in den Pa­laz­zo del To­ro um­ge­zo­gen. Auf zwei Eta­gen sind so­wohl die Haupt­li­nie als auch die „Sha­dow Project“-Kol­lek­ti­on un­ter­ge­bracht. Das ul­tra­mo­der­ne und hoch­funk­tio­nel­le De­sign mit schar­rier­ten St­ein­bö­den und -wän­den, Car­bon-Klei­der­ha­ken und Alu­mi­ni­um­stan­gen folgt dem Kon­zept von In­dus­trie­de­si­gner Marc Buh­re, Grün­der des Ar­chi­tek­tur­stu­di­os Zei­chen­weg TM. Gro­ße Fens­ter mit Blick auf die Stra­ße und die Ga­le­rie schaf­fen ei­ne Ver­bin­dung zur Stadt. aus der Mo­de­bran­che. www.ston­eis­land.com

KREIS­LAUF­WIRT­SCHAFT NEUE GE­SCHÄFTS­MO­DEL­LE AUF PRO­BE

Das Lon­do­ner Was­te and Re­cy­cling Bo­ard (LWARB) und QSA Part­ners ar­bei­ten mit meh­re­ren Mo­de­händ­lern wie Far­fetch und FW zu­sam­men, um ei­ne Rei­he zir­ku­lä­rer Ge­schäfts­mo­del­le zu pi­lo­tie­ren, wie z. B. Mo­de­ver­leih, Pro­dukt­wie­der­ver­kauf, Re­pa­ra­tur und Leih­ser­vices. Fallstudie­n wer­den er­stellt und öf­fent­lich ge­teilt, so­bald das Pro­jekt ab­ge­schlos­sen ist, um auch an­de­ren Re­tailern und Mar­ken da­bei zu hel­fen, ei­ge­ne Kreis­lauf­mo­del­le zu ent­wi­ckeln und um­zu­set­zen. Die El­len MacAr­thur Foun­da­ti­on schätzt, dass ein bran­chen­wei­ter Um­bruch in Rich­tung Kreis­lauf­wirt­schaft bis 2030 ei­nen zu­sätz­li­chen Pro­fit von et­wa 160 Mil­li­ar­den Eu­ro brin­gen könn­te.

RENDEZ-VOUS SCHUH-RE­CY­CLING

Die rus­si­sche Mul­ti­brand-Schuh­han­dels­ket­te Ren­de­zVous hat ein Re­cy­cling-Pro­gramm für Schu­he ent­wi­ckelt. Die Lä­den neh­men ei­ne un­be­schränk­te Men­ge ge­tra­ge­ner Schu­he – ein­zeln oder paar­wei­se – von Kun­den an, die da­für ei­nen Ra­batt auf ih­ren nächs­ten Ein­kauf er­hal­ten. Die Schu­he wer­den nach Ma­te­ri­al sor­tiert, Extras wie Tex­ti­li­en und Me­tall­de­tails ent­fernt und ge­schred­dert. Das re­cy­cel­te Ma­te­ri­al wird für Si­cher­heits­be­schich­tun­gen für Spiel­plät­ze, Sport­plät­ze und Lauf­bän­der ver­wen­det. Mit­hil­fe der zu­rück­ge­brach­ten al­ten Schu­he re­du­zie­ren Kon­su­men­ten nicht nur ih­re Ab­fall­men­ge, sie un­ter­stüt­zen auch den Bau si­che­re­rer Spiel­plät­ze. www.rendez-vous.ru/re­cy­cle

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