PA­RA­DIG­MEN­WECH­SEL: LANG­SA­MER, BE­WUSS­TER KON­SUM

WeAr (German) - - INHALT -

Hen­ze, Du­Pont:

Ein Schwer­punkt liegt oft­mals auf ver­ant­wor­tungs­vol­ler Res­sour­cen­be­schaf­fung und der Zu­sam­men­set­zung von Ma­te­ria­li­en. Ob­wohl das na­tür­lich sehr wich­tig ist, dür­fen aber an­de­re kri­ti­sche Fak­to­ren nicht ver­ges­sen wer­den, um die ei­ge­ne Öko-Ef­fi­zi­enz zu ver­bes­sern. Klei­dung soll­te kla­re Per­for­mance-Vor­tei­le bie­ten, dar­un­ter Stret­ch­rück­for­mung, Wi­der­stands­fä­hig­keit, Far­ber­halt und Weich­heit, da­mit Kon­su­men­ten sie nicht zu schnell in die Ton­ne wer­fen. Un­ter­neh­men soll­ten sich be­wusst wer­den, dass Nach­hal­tig­keit und Per­for­mance ein­an­der nicht aus­schlie­ßen – im Ge­gen­teil, sie kön­nen gut ne­ben­ein­an­der exis­tie­ren und soll­ten ein­an­der im bes­ten Fall so­gar an­trei­ben.

Min­ney, Peop­le Tree:

Mo­de und Tex­ti­li­en müs­sen bis zum Jahr 2030, idea­ler­wei­se bis 2025, CO2-emis­si­ons­frei wer­den. Das heißt: we­ni­ger neue Klei­dung pro­du­zie­ren und ver­kau­fen. Wenn wir neue Mo­de kau­fen, soll­ten wir dar­auf ach­ten, dass sie ethisch und nach­hal­tig pro­du­ziert wur­de – im Ide­al­fall so­gar hand­ge­fer­tigt, fair ge­han­delt und zu 100 % aus na­tür­li­chen und or­ga­ni­schen Ma­te­ria­li­en be­steht, um si­cher­zu­stel­len, dass Mo­de den Bau­ern, Hand­wer­kern und Ar­bei­tern ein bes­se­res Le­ben er­mög­licht.

McNaull, Cor­du­ra:

Wir glau­ben an ver­ant­wor­tungs­vol­le Her­stel­lungs­pro­zes­se, in de­nen Res­sour­cen ef­fi­zi­ent ge­nutzt wer­den und dass Nach­hal­tig­keit mit Pro­duk­ten mit lan­ger Halt­bar­keit be­ginnt.

Ber­man, KES:

Un­se­re Mo­de soll ei­nen Life­style re­flek­tie­ren – nicht nur den aktuellste­n Trend. Durch das De­sign von Mo­de, die um­welt­freund­lich und gleich­zei­tig zeit­los ist, un­ter­stüt­zen wir be­wuss­ten Kon­sum.

Mar­go­lin, Ze­roHour:

Sie kön­nen ein Pro­dukt so um­welt­freund­lich wie mög­lich ge­stal­ten, aber wenn Sie es mit dem al­ten Kon­sum­sche­ma „mehr, mehr, mehr kau­fen“ver­mark­ten, rich­ten Sie im­mer noch Scha­den an. Das neue Ge­schäfts­mo­dell für nach­hal­ti­ge Mo­de darf nicht auf kon­stan­tem Wachs­tum und Pro­fit­stei­ge­rung ba­sie­ren.

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