Ich lie­be das Stadt­le­ben!

20 Private Wohntraeume - - KOLUMNE - GI­SE­LA SOPART

Genau ge­nom­men: Ich lie­be das Le­ben in ei­ner Groß­stadt. Auf­ge­wach­sen bin ich in ei­ner Kle­in­stadt. Wahr­schein­lich hat­te ich mich des­halb sehr stark beim Ler­nen hin­ein­ge­stresst, weil mit dem Stu­di­um das Stu­den­ten­le­ben in ei­ner grö­ße­ren Stadt lock­te. So kam ich al­so oh­ne Um­we­ge in die Groß­stadt. Und weil mir nach dem Ex­amen vie­le Stel­len­an­zei­gen vor­la­gen, konn­te ich mir die nächs­te grö­ße­re Stadt als Wohn­ort aus­su­chen. Vom Sü­den kam ich so in den Wes­ten und spä­ter in den Nor­den der Re­pu­blik. Je­de Stadt – so mei­ne Er­fah­rung – hat für den Bür­ger ein an­de­res An­ge­bot. Da­durch wird es nie lang­wei­lig. Man muss die An­ge­bo­te nur nut­zen. Es ist eben ein Un­ter­schied, ob man sich, wie in mei­nem klei­nen Ge­burts­ort, nur in ei­ner Gast­stät­te tref­fen kann oder auf das An­ge­bot ei­nes Bä­ckers vor Ort an­ge­wie­sen ist. Beim Ar­gu­ment der Ru­he auf dem Lan­de ge­gen­über der Stadt muss ich pas­sen. Wenn aber auf den ho­hen Frei­zeit­wert des länd­li­chen Woh­nens ge­gen­über der Stadt ver­wie­sen wird, kann ich auf das weit ge­fä­cher­te Frei­zeit­an­ge­bot ver­wei­sen, das Städ­te heu­te bie­ten. Und ei­ne „Luft­ver­än­de­rung“am Wo­che­n­en­de mit ei­nem Aus­flug auf das Land ist für mich als be­ken­nen­der Städ­ter ein High­light. War­um ich nicht öf­ters auf das Land fah­re? Ich kann glaub­haft ant­wor­ten: „Weil mir mei­ne Stadt Ab­wechs­lung und Er­ho­lung bie­tet“.

(Bild: Deut­sche Flie­se/Grohn)

IN DER STADT Vie­le Frei­zeit­mög­lich­kei­ten.

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