HERRSCHAFTLICH

Ein Schloss als Fe­ri­en­do­mi­zil

20 Private Wohntraeume - - INHALT - TEXT: MICHAE­LA RICH­TER FO­TOS: FEWO-DI­REKT.DE

Wäh­rend in Deutsch­land herbst­lich-küh­le Tem­pe­ra­tu­ren re­gie­ren, der Wind um die Haus­ecken pfeift und der Re­gen ge­gen die Fens­ter­schei­ben pras­selt, träumt der ein oder an­de­re viel­leicht schon vom nächs­ten Ur­laub in wär­me­ren Ge­fil­den. Wie wä­re es zum Bei­spiel mit ei­ner Rei­se nach Spa­ni­en? Dort er­rei­chen die Tem­pe­ra­tu­ren im Ok­to­ber und No­vem­ber schließ­lich nicht sel­ten noch ein­mal um 20 Grad. Oi­art­zun heißt ei­ne im Nor­den Spa­ni­ens ge­le­ge­ne au­to­no­me Ge­mein­de im Bas­ken­land (spa­nisch: El país Vas­co). Dort, in der Pro­vinz Gi­puz­koa, ist ein ganz be­son­de­res Fe­ri­en­do­mi­zil zu fin­den, wel­ches Ur­lau­ber über den An­bie­ter FeWo-di­rekt un­ter www.fewo-di­rekt.de/1497786a mie­ten kön­nen. Es han­delt sich um ein Schloss mit ein­ge­zäun­tem Gar­ten und Ter­ras­se für bis zu 12 Per­so­nen. Das Ob­jekt mit 5.500 Qua­drat­me­tern Wohn­flä­che ver­fügt über sechs Schlaf­zim­mer und fünf Bä­der und be­fin­det sich in ru­hi­ger La­ge. Von hier aus kann man den Aus­blick auf bas­ki­sches, grü­nes Hü­gel­land ge­nie­ßen – der idea­le Be­ginn ei­nes er­hol­sa­men Ur­laubs. Land­schaft­lich be­steht das

Bas­ken­land im We­sent­li­chen aus dem Über­gang der Py­re­nä­en in das Kan­tab­ri­sche Ge­bir­ge. Im Nor­den wird es auf der See­sei­te durch das Kan­tab­ri­sche Meer (Golf von Bis­ka­ya), im Sü­den durch den Ebro be­grenzt. So­mit bie­ten sich für Er­ho­lung su­chen­de Schloss­be­woh­ner Wan­der­aus­flü­ge oder auch ei­ne Fahrt zum et­wa 15 km ent­fernt ge­le­ge­nen Strand an. Fahr­rad fah­ren, Rei­ten, An­geln, Höh­len­for­schung, Moun­tain­bi­king und mehr ga­ran­tie­ren je­de Men­ge Ab­wechs­lung. Das Schloss selbst be­geis­tert Groß und Klein. Es gibt In­ter­net­an­schluss, ei­ne gro­ße, mo­dern aus­ge­stat­te­te Kü­che so­wie ein­la­den­de Wohn­be­rei­che – auch mit Ka­min. Ganz im spa­ni­schen Stil ist das Am­bi­en­te von dunk­lem Holz ge­prägt, das Ele­ganz ver­sprüht. Vom gro­ßen Bal­kon aus kann man sehr gut Vö­gel be­ob­ach­ten. Möch­ten Gäs­te noch ein­mal Som­mer­ge­fühl auf­le­ben las­sen, kön­nen sie im Gar­ten den Grill an­wer­fen. Doch es gibt noch mehr zu ent­de­cken: Ne­ben Oi­art­zun mit knapp 10.000 Ein­woh­nern liegt Do­no­s­tia-San Se­bas­tián als nächst­grö­ße­re Stadt nicht weit ent­fernt. Am Golf von Bis­ka­ya ge­le­gen, zählt das See­bad San Se­bas­tián (bas­kisch: Do­no­s­tia) zu den schöns­ten Städ­ten an der bas­ki­schen Küs­te. Sie ist be­kannt für die Strän­de Pla­ya de la Con­cha und Pla­ya de On­d­ar­re­ta, die von ei­ner ma­le­ri­schen Ufer­pro­me­na­de ge­säumt wer­den, so­wie für welt­be­rühm­te Re­stau­rants. In der ge­pflas­ter­ten Alt­stadt ( Par­te Vie­ja) gren­zen lu­xu­riö­se Bou­ti­quen an be­lieb­te Bars, in de­nen lo­ka­le Wei­ne mit re­gio­na­len Spe­zia­li­tä­ten ver­eint wer­den. Durch stren­ge Bau­vor­schrif­ten ist es den Stadt­vä­tern ge­lun­gen, den ar­chi­tek­to­ni­schen Cha­rak­ter der Stadt zu er­hal­ten. Ins­be­son­de­re der Blick auf die Con­cha-Bucht ist seit Mit­te des 19. Jahr­hun­derts na­he­zu un­ver­än­dert. Hier, in San Se­bas­tián, gibt es für Ur­lau­ber viel zu ent­de­cken, be­vor sie in ihr Schloss nach Oi­art­zun zu­rück­keh­ren. Wer wür­de nicht auch gern im Schloss­gar­ten sit­zen und sa­gen: „So schön kann Herbst sein!“Miet­preis pro Nacht: ca. 949 Eu­ro.

HEREINSPAZIERT Gro­ße Flü­gel­tü­ren ge­ben den Zu­gang ins In­ne­re des „Fe­ri­en­schlos­ses“frei – ei­ne ein­zig­ar­ti­ge Per­le.

TRAUM­HAFT Ei­nes von sechs Schlaf­zim­mern. Sch­licht-ele­gant mu­tet die Aus­stat­tung an. De­ckens­tuck ist nur ei­nes von vie­len schö­nen Ele­men­ten.

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