TIPPS FÜR KLEI­NE RÄU­ME

Wer mit we­nig Platz aus­kom­men muss, soll­te die­se Tipps le­sen

20 Private Wohntraeume - - INHALT - TEXT Chris­ta-Ma­ria Sopart FO­TOS Her­stel­ler

1 EI­NE ECKE GE­KONNT HERVORHEBEN

Klei­ne Räu­me oh­ne Fens­ter wer­den oft als Ab­stell­kam­mern ge­nutzt. War­um nicht op­tisch auf­wer­ten? Zum Bei­spiel die Kam­mer mit ei­ner dunk­len Far­be strei­chen, ein wei­ßes Re­gal ein­bau­en und dar­auf wei­ßes Geschirr, Va­sen etc. stel­len.

2 MIT LICHT KA­SCHIE­REN

Meist wird Licht da­zu ver­wen­det, Din­ge her­vor­zu­he­ben. Doch es geht auch an­ders: Licht kann auch da­zu ein­ge­setzt wer­den, um zu ka­schie­ren und da­durch ei­nen Raum grö­ßer wir­ken zu las­sen. Ein Bei­spiel aus der Pra­xis: Wenn man ei­nen gro­ßen Schrank et­was von der Wand ab­rückt und die Wand da­hin­ter an­strahlt, wird das Licht von der Wand re­flek­tiert, wo­durch der Raum au­to­ma­tisch grö­ßer wirkt. Pro­bie­ren Sie es mal aus!

3 MIT SPIE­GELN GE­STAL­TEN

Ei­ne ein­drucks­vol­le Raum­er­wei­te­rung er­zie­len Sie mit Spie­geln. Ein klei­ner Raum wirkt da­durch fast dop­pelt so groß. Der Zu­satz­nut­zen: Sie spa­ren sich das Strei­chen der Wand – vor­aus­ge­setzt, der Spie­gel füllt die vol­le Wand aus. Spie­gel eig­nen sich auch, um Räu­men ei­nen Hauch von Lu­xus zu ge­ben.

4 KLEI­NE WOH­NUN­GEN AUF­WER­TEN

Hier kommt es be­son­ders auf den Zweck der Woh­nung an: Soll sie nur wäh­rend des Stu­di­ums ge­nutzt wer­den oder län­ger – zum Bei­spiel auch wäh­rend ei­ner Zwei­sam­keit auf Pro­be. Wich­tig ist, sie nicht mit gro­ßen Mö­beln „zu­zu­stel­len“. Emp­foh­len wer­den klei­ne, mög­lichst „mo­bi­le“Mö­bel, um sich der je­wei­li­gen Le­bens­si­tua­ti­on an­pas­sen zu kön­nen.

5 DAS GE­HEIM­NIS DER MUR­PHY-BET­TEN

Die in den USA „Mur­phy-Bet­ten“ge­nann­ten Schlaf­stel­len, sind als Bett kon­zi­piert, das bei Nicht­ge­brauch meist in ei­ne da­für vor­ge­se­he­ne Öff­nung ei­nes Bü­cher­schranks ge­klappt wird. Wäh­rend des Ta­ges ist dann von dem Bett nichts zu se­hen. Die meist gro­ße Stell­flä­che des Bet­tes kann an­der­wei­tig ge­nutzt wer­den. Der Raum wirkt da­durch viel grö­ßer, der Be­woh­ner kann am Tag mehr Wohn­flä­che nut­zen. Die prak­ti­schen Bet­ten gibt es lei­der bei uns sel­ten. Manch­mal lohnt sich des­halb auch ei­ne in­di­vi­du­el­le An­fer­ti­gung als Kom­bi von Bü­cher­wand und klapp­ba­rem Bett.

6 EIN­FACH WEG DA­MIT

Mit die­sem Tipp schaf­fen Sie schnell mehr Platz. Die Re­de ist vom Weg­wer­fen. Man glaubt gar nicht, wie vie­le Ge­gen­stän­de sich im Lau­fe der Jah­re an­ge­sam­melt und kaum, oft so­gar nie mehr be­nutzt wer­den. Al­so weg da­mit und schon hat man mehr Platz zur Ver­fü­gung.

7 AUS DEM FLUR EIN HIGH­LIGHT MA­CHEN

Meist füh­ren Flu­re ein Aschen­brö­del­da­sein. Muss nicht sein. Auch die­ser – oft klein wir­ken­de Raum – kann mit ein paar Ide­en zweck­mä­ßi­ger ge­stal­tet wer­den. Zum Bei­spiel mit ei­ner schö­nen Ta­pe­te, ei­ner gro­ßen Va­se mit Blü­ten­zwei­gen, ei­nem an­spre­chen­den Sitz­mö­bel etc.

8 PRÄ­SEN­TIE­REN STATT AUF­BE­WAH­REN

Zu ei­ner funk­ti­ons­fä­hi­gen Kü­che ge­hö­ren vie­le Uten­si­li­en wie Töp­fe, Koch­löf­fel, Schnee­be­sen und Ku­chen­schau­feln. Be­vor man nur Stau­raum da­für schafft und den vor­han­de­nen Platz wei­ter ein­engt, ist das Auf­hän­gen – zum Bei­spiel über dem Herd – zu prü­fen. Sieht auch noch an­spre­chend aus.

9 „TO­TE ECKEN“OP­TI­MAL NUT­ZEN

Sie fin­den sich zum Bei­spiel un­ter der Trep­pe oder im Ein­gangs­be­reich: „to­te Ecken“. Bil­der, ein klei­nes So­fa oder ein schö­ner Stuhl, ein klei­ner Tisch mit Blu­men­va­se oder de­ko­ra­ti­ve Ac­ces­soires kön­nen ne­ben Ein­bau­mö­beln we­sent­lich zu ei­ner op­ti­schen Auf­wer­tung bei­tra­gen.

10 BEI TI­SCHEN JE­DE MEN­GE RAUM SPA­REN

Hier bie­ten sich vor al­lem zwei Mög­lich­kei­ten an: Klapp­ti­sche und Ti­sche mit Un­ter­bau. Der Klapp­tisch hat den Vor­teil, dass meist ei­ne Flä­che an den Längs­sei­ten nach un­ten ge­klappt wer­den und so die Ge­samt­flä­che ver­klei­nert wer­den kann. Es gibt aber auch den „Ver­wand­lungs­tisch“in Form ei­nes Kom­pakt­mö­bels, das die Form ei­nes Kas­tens in der üb­li­chen Hö­he ei­nes Ti­sches hat. In dem Kas­ten kann zum Bei­spiel Geschirr auf­be­wahrt wer­den. Die­se Kom­pakt­mö­bel ha­ben aus­klapp­ba­re Ele­men­te, die bei Be­darf als Tisch die­nen kön­nen. Woh­nen in klei­nen Räu­men wird mit dem „Platz­spar­ef­fekt“zum reins­ten Ver­gnü­gen.

11 EI­NEN BE­GEH­BA­REN SCHRANK ZUM HO­ME OF­FICE UMFUNKTIONIEREN

Das Ho­me Of­fice wir im­mer be­lieb­ter. Vie­le Fir­men er­lau­ben es ih­ren Mit­ar­bei­tern von Zu­hau­se aus zu ar­bei­ten. Doch fehlt es im pri­va­ten Be­reich an ent­spre­chen­dem Platz. Was tun? War­um nicht ei­nen grö­ße­ren Schrank so um­ge­stal­ten, dass dar­in das Ho­me Of­fice in­te­griert ist. Die auf­wän­di­ge Pa­pier­ab­la­ge von frü­her er­le­digt heu­te der Com­pu­ter.

12 „SCHLAUCHZIMMER“MIT GE­SCHICK UND STILGEFÜHL GE­STAL­TEN

Je län­ger der „Schlauch“, um­so mehr Ide­en sind für die Auf­tei­lung ge­fragt. Zum Bei­spiel hilft ein quer­ge­stell­tes Bü­cher­re­gal, die Op­tik der Län­ge zu durch­bre­chen. Man kann Ess- und Ar­beits­be­reich deut­lich tren­nen, um die An­mu­tung von zwei Räu­men zu er­zie­len. Auch las­sen sich mit ge­schickt an­ge­brach­ten Leuch­t­e­le­men­ten Ef­fek­te er­zie­len, wel­che die schlauch­ar­ti­ge An­mu­tung auf­he­ben.

13 BEGEHBARE KLEIDERSCHRÄNKE BIE­TEN MEHR PLATZ

Es ist schon er­staun­lich, wie lan­ge es ge­braucht hat, bis sich die­se Art von Klei­der­schrän­ken in ei­ner brei­ten Be­völ­ke­rungs­schicht durch­ge­setzt hat. Wich­tig ist, dass die Tie­fe min­des­tens 60 cm be­trägt, da­mit die dar­in auf­ge­häng­ten Klei­dungstü­cke nicht ein­ge­drückt wer­den. Au­ßer­dem müs­sen die Schrän­ke von in­nen be­leuch­tet sein und ei­ne Viel­zahl von Räu­men so­wie Schub­la­den bie­ten, da­mit ver­schie­de­ne Klei­dungs­stü­cke, Ac­ces­soires etc. ih­rer Be­stim­mung ge­recht auf­be­wahrt wer­den kön­nen.

14 PLATZ SCHAF­FEN IM BA­DE­ZIM­MER

Toi­let­ten und Ba­de­zim­mer sind meist die kleins­ten Räu­me in ei­ner Woh­nung oder in ei­nem Haus. Oft denkt man nicht dar­an, dass es noch den Platz über dem Spül­kas­ten gibt. Meist fin­den sich da­zu in ei­nem Bau­markt oder im Sa­ni­tär­han­del ein Re­gal oder Käst­chen, die zu­sätz­li­chen Stau­raum und auch die op­ti­schen Vor­aus­set­zun­gen bie­ten.

15 MÖ­BEL FREI IM RAUM AUF­STEL­LEN

Wenn es der be­grenz­te Raum zu­lässt, soll­ten Sie un­be­dingt mit dem Ge­dan­ken spie­len, ei­ni­ge Mö­bel frei im Raum und nicht di­rekt an den Wän­den auf­zu­stel­len. Da­durch wird ei­ne op­ti­sche Wei­te er­zielt, die den Raum hel­ler und freund­li­cher wir­ken lässt. Auf die­se Wei­se er­rei­chen In­te­ri­or Ex­per­ten wohn­li­che Luf­tig­keit.

Von Rauch Mö­bel.

KLAPPBETT Die­ses Bett kön­nen Sie am Abend aus­klap­pen und am Mor­gen wie­der ver­stau­en. Da­durch ge­win­nen Sie Platz.

Mo­du­le Schrank von Car Mö­bel.

Von Burg­bad.

Stau­raum Klei­ne Bä­der sind oft­mals die reins­te Her­aus­for­de­rung, wenn es um Platz für Uten­si­li­en geht. Hier hel­fen Klein­mö­bel.

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