SHAB­BY CHIC ZUM FEST

Das „wei­ße Haus“von Ni­co­le Mar­quez

20 Private Wohntraeume - - INHALT - TEXT: LIVING4MEDIA / MA­RIA­NA SCHRO­EDER; MICHAE­LA RICH­TER FO­TOS: LIVING4MEDIA / DO­RO­THEA CRAVEN

Blu­men und Ker­zen sind ein Muss in die­sem Zu­hau­se in Rhein­lan­dP­falz, in dem Weiß den Ton an­gibt, da es die Vin­ta­ge-Ac­ces­soires von Ni­co­le Mar­quez (38) am bes­ten in Sze­ne setzt. Zur Weih­nachts­zeit gip­felt das Shab­by Chic-Am­bi­en­te zu­sam­men mit pas­sen­der De­ko in ei­nem Höchst­maß an Ge­müt­lich­keit. Ni­co­le, die mit „Die Weiss­ma­che­rei“ein klei­nes, lie­be­voll ein­ge­rich­te­tes In­te­ri­or-Läd­chen für hüb­sche fran­zö­sisch-skan­di­na­vi­sche Land­haus- und Shab­by Chic-Mö­bel be­treibt ( In­fos gibt’s bei Ins­ta­gram und Facebook), strich zu­nächst al­le Wän­de weiß. Da­nach er­gänz­te sie be­hut­sam sanf­te Tö­ne. „Es klingt viel­leicht et­was son­der­bar“, lä­chelt Ni­co­le, „aber es ent­spannt mich, wenn ich Wän­de strei­che“. Ob­wohl ihr Zu­hau­se haupt­säch­lich weiß ge­hal­ten ist, hegt sie ei­ne Lei­den­schaft für Far­be. Mit wei­ßen Bö­den und Wän­den sind es die Ac­ces­soires, die Far­be in ih­re Welt brin­gen. „Wä­re al­les rein weiß, wür­de das Zu­sam­men­spiel ste­ril wir­ken“, sagt Ni­co­le. Statt­des­sen ver­brei­tet ei­ne Mi­schung aus Grau­und Li­la­tö­nen ro­man­ti­sches Flair. Manch­mal sind auch Wän­de matt­grau ge­stri­chen, da­mit wei­ße Schrän­ke und Re­ga­le da­vor bes­ser zur Gel­tung kom­men. Steht Weih­nach­ten vor der Tür,

läuft Ni­co­le in Höchst­form auf. So ver­wen­det sie bei­spiels­wei­se Sprüh­far­be, um Wei­den­krän­zen ei­ne win­ter­wei­ße No­te zu ver­lei­hen. Üb­rig­ge­blie­be­nes aus dem Herbst­gar­ten, zum Bei­spiel Hei­de­kraut, Win­ter­kür­bis und ro­te Äp­fel, schmü­cken den Gar­ten­tisch. Auch Ehe­mann Diego und Sohn No­el sind von Ni­coles fest­li­chen De­ko­ide­en be­geis­tert, zum Bei­spiel von den Gra­nat­äp­feln, die Ni­co­le zu Ker­zen­stän­dern um­funk­tio­niert. „Wenn ich nach Hau­se kom­me, ist das Ge­schaf­fe­ne schlicht­weg Bal­sam für mei­ne See­le“, sagt sie. Und am Wo­che­n­en­de? Dann spa­zie­ren Diego und Ni­co­le häu­fig über Floh­märk­te und stö­bern nach Schät­zen für ihr „wei­ßes Haus“– so nennt es Diego gern. Schließ­lich be­deu­tet Shab­by Chic auch Ent­de­cker­freu­de!

DE­KO-IDEE Ein zum Ker­zen­leuch­ter um­funk­tio­nier­ter Gra­nat­ap­fel schmückt die Fest­ta­fel.

STIM­MUNGS­VOLL Ker­zen­leuch­ter, Ku­schel­fell und de­zen­te Stil­mit­tel aus der Na­tur – viel mehr braucht es nicht für ei­nen ein­drucks­voll ge­deck­ten Tisch an den Weih­nachts­ta­gen.

KREA­TIV Die wei­ßen Stüh­le am Kü­chen­tisch wur­den kunst­voll mit Na­men ver­se­hen.

DETAILLIEBE Auch die Kü­che be­weist mit Stoff­vor­hang und klas­si­scher Ar­ma­tur Stil­be­wusst­sein.

OR­NA­MEN­TE Ei­ne ro­man­tisch an­mu­ten­de Ta­pe­te wur­de im Schlaf­zim­mer plat­ziert.

BA­DE­ZIM­MER Dass Ni­co­le frü­her in me­di­ter­ra­nem Stil ein­ge­rich­tet war, ist im Bad zu spü­ren.

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