ZEIT­LO­SE ELE­GANZ

Zu­hau­se bei Blog­ge­rin Le­na Ter­lut­ter

20 Private Wohntraeume - - INHALT - TEXT: STE­FA­NIE CRE­MER/SYBILLE FÖLL FO­TOS: INS­TA­GRAM.COM/LENATERLUTTER

Drei­fa­che Mut­ter so­wie er­folg­rei­che Blog­ge­rin, De­si­gne­rin, In­ha­be­rin ei­nes Mo­de-Shops und ei­ner So­ci­al-Me­dia-Agen­tur: Das al­les hat Le­na zu­sam­men mit ih­rem Mann nicht un­ter ei­nen Hut, son­dern un­ter ein Dach ge­bracht. Wäh­rend die klei­ne Lo­la und Mil­la ih­ren Mit­tags­schlaf hal­ten und die sechs­jäh­ri­ge Lu­ca auf dem be­nach­bar­ten Spiel­platz spielt, sitzt Le­na auf dem aus­la­den­den So­fa im 200 Qua­drat­me­ter gro­ßen Loft. „Wir nen­nen es un­se­re Wohn­hal­le“, er­klärt die 35-Jäh­ri­ge. Frü­her war es ei­ne Scheu­ne, die aus­ge­baut wur­de zu ei­nem ein­zi­gen, rie­si­gen, licht­durch­flu­te­ten Raum mit ho­hen De­cken und gro­ßen Fens­tern zum Hof. Ein Win­ter­gar­ten und ihr Ho­me­of­fice sind da­rin in­te­griert, aber den­noch ei­gen­stän­di­ge Be­rei­che. Das be­son­de­re an der Ar­chi­tek­tur ist, dass Scheu­ne und Wohn­haus zu ei­nem Ge­bäu­de ver­schmol­zen sind. So ent­stan­den 400 Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che. „Wir ha­ben lan­ge nach ei­nem Haus ge­sucht, das un­se­ren De­si­gnVor­stel­lun­gen ent­spricht, aber gleich­zei­tig ein El­tern­haus für un­se­re Kin­der ist“, er­klärt Le­na. „Als wir die­ses An­we­sen sa­hen, wuss­ten wir so­fort: Das ist es!“La­ge,

At­mo­sphä­re und Um­ge­bung wa­ren per­fekt. Kei­ne Au­tos, die Kin­der kön­nen im Hof oder im Gar­ten spie­len, und da­zu noch net­te Nach­barn und der Lu­xus, von zu Hau­se ar­bei­ten zu kön­nen. „Beim Um­bau ha­ben wir stark dar­auf ge­ach­tet, dass die his­to­ri­schen Ele­men­te nicht durch die Mo­der­ni­sie­rung be­ein­träch­tigt wer­den, son­dern in­ein­an­der über­ge­hen“, er­zählt die Haus­her­rin. Ein Bei­spiel ist die Em­po­re in der Wohn­hal­le, die man über ei­ne seit­li­che Trep­pe er­reicht. „Zu­tritt nur für Er­wach­se­ne“, sagt Le­na au­gen­zwin­kernd. Hier sind das El­tern­schlaf­zim­mer und -bad un­ter­ge­bracht. Zum Aus­gleich be­fin­det sich auf den Eta­gen dar­über die ‘Kids Zo­ne’: Kin­der­zim­mer und -bad so­wie der aus­ge­bau­te Dach­bo­den mit Gäs­te- und Spiel­zim­mer, aber auch Le­nas An­klei­de­raum. Das i-Tüp­fel­chen ist ei­ne Well­ness-Oa­se im Kel­ler mit Schwimm­bad und Sau­na. „Al­ler­dings ha­ben wir sel­ten Zeit das zu ge­nie­ßen“, räumt Le­na ein. So wie mit der Mo­de hand­habt sie es auch mit dem In­te­ri­eur: „Ich set­ze haupt­säch­lich auf De­sign-Klas­si­ker und ein paar Trend-Stü­cke, die ich hin und wie­der aus­tau­sche.“Ge­ne­rell mag es die Fa­shion-Blog­ge­rin auf­ge­räumt,

cle­an und mo­dern. Kla­re For­men und zeit­lo­se Ele­ganz prä­gen ihr Zu­hau­se. Ger­ne kom­bi­niert sie Ma­te­ria­li­en wie Holz und Mar­mor, Samt und Ple­xi­glas, und setzt farb­li­che Kon­tras­te zu dem ins­ge­samt hel­len In­te­ri­eur. „Sie müs­sen aber im­mer na­tür­lich wir­ken und sich dem Raum an­pas­sen“, be­tont Le­na. Was sie am meis­ten an ih­rem Zu­hau­se mag, ist, „dass wir in je­dem Raum von mor­gens bis abends Son­ne ha­ben. Das Licht ist ein­fach ma­gisch!“Mehr zu Le­na un­ter www.lenaterlutter.de

EIN­DRUCKS­VOLL Die gro­ßen Spros­sen­fens­ter und die frei­lie­gen­den Holz­bal­ken in der ho­hen De­cke ge­ben dem Haus sei­nen Cha­rak­ter.

OP­TI­SCHE TÄU­SCHUNG Ein Spie­gel un­ter der Trep­pe zur Em­po­re sug­ge­riert ei­nen wei­te­ren Raum – ein in­ter­es­san­ter Ef­fekt.

EDEL Mar­mor und Mes­sing sind die cha­rak­ter­ge­ben­den Ma­te­ria­li­en im Ba­de­zim­mer von Le­na und Leo­nard. Die Kin­der ha­ben ihr ei­ge­nes Bad.

VER­SPIELT Bei drei Töch­tern darf Pink na­tür­lich nicht feh­len. Für ei­ne be­son­de­re At­mo­sphä­re sorgt die groß­ge­mus­ter­te Ro­sen­ta­pe­te.

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