Aalener Nachrichten

Be­ra­tungs­vor­la­gen auf der Home­page ein­seh­bar

Bür­ger­meis­ter Hä­fe­le spricht von zu­sätz­li­chem Auf­wand – Idee kam von den Grü­nen

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(tu) - Die Vor­la­gen für die Be­ra­tun­gen des Ge­mein­de­rats wer­den bis auf Wei­te­res als PDF-Da­tei­en auf der Home­page der Stadt ein­ge­stellt, hat Bür­ger­meis­ter Tho­mas Hä­fe­le mit­ge­teilt. Al­ler­dings sei dies mit ei­nem ho­hen Auf­wand ver­bun­den, denn vor ei­ner Ver­öf­fent­li­chung müs­se je­de Vor­la­ge un­ter Da­ten­schutz­as­pek­ten gründ­lich über­prüft wer­den, sag­te die stell­ver­tre­ten­de Haupt­amts­lei­te­rin Chris­ti­ne We­ber.

Denn per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten wie Na­me, Adres­se und un­ter Um­stän­den Be­ruf dürf­ten nicht ins In­ter­net ein­ge­stellt wer­den, weil es dort ein „Recht auf Ver­ges­sen“ge­be. Nach­dem das Haupt­amt we­gen Co­ro­na oh­ne­hin am Li­mit sei und man die fi­nan­zi­el­len Res­sour­cen nicht ha­be, ha­be man den zu­sätz­li­chen

Auf­wand ei­gent­lich ver­mei­den wol­len, sag­te Bür­ger­meis­ter Hä­fe­le. Es lie­ge ihm fern, den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern In­for­ma­tio­nen vor­ent­hal­ten zu wol­len. Im Ge­gen­teil: „Ich bin ein kom­mu­ni­ka­ti­ver Mensch.“Da aber die Grü­nen dar­auf ge­drängt hät­ten, ha­be man sich ab so­fort zu ei­ner pro­vi­so­ri­schen Lö­sung ent­schlos­sen.

Im Früh­jahr wer­de man ein neu­es, gu­tes Sys­tem in­stal­lie­ren, das auch die Ver­öf­fent­li­chung der Vor­la­gen vor­se­he. Im Üb­ri­gen kön­ne je­de und je­der In­ter­es­sier­te die­se in ge­druck­ter Form jetzt schon be­kom­men, wo­bei die­se Tex­te nicht den stren­gen Vor­ga­ben un­ter­wor­fen sei­en, die für Ver­öf­fent­li­chun­gen im In­ter­net gel­ten. Die Nach­fra­ge nach ge­druck­ten In­for­ma­tio­nen hal­te sich aber sehr in Gren­zen.

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