Aalener Nachrichten

Staat­li­che Ver­ord­nun­gen nicht un­ter­gra­ben

- Christian Social Union · Aalen

Zu „Aa­len Ci­ty bringt's“hat uns fol­gen­der Le­ser­brief er­reicht:

Mich wür­de bren­nend in­ter­es­sie­ren, ob die Aa­le­ner Stadt­ver­wal­tung die Co­ro­na-Ver­ord­nung un­se­res Lan­des un­ter­stützt oder sie für „schwach­sin­nig“hält – wie der von ihr be­zahl­te Ci­ty Ma­na­ger Herr Sku­sa ver­lau­ten ließ. Ich be­grü­ße es aus­drück­lich, wenn der ACA und Herr Sku­sa sich be­mü­hen, Kun­den Aa­le­ner Ge­schäf­te in si­che­rer Art und Wei­se mit Wa­ren und Weih­nachts­ge­schen­ken zu ver­sor­gen. An­ge­stell­te der öf­fent­li­chen Hand soll­ten in ih­ren of­fi­zi­el­len Funk­tio­nen aber dar­auf ach­ten, recht­lich bin­den­de staat­li­che Ver­ord­nun­gen nicht zu un­ter­gra­ben oder lä­cher­lich zu ma­chen – ins­be­son­de­re nicht, wenn sie un­ser al­ler Ge­sund­heit die­nen. Die Ver­ord­nung ist im Üb­ri­gen von der ge­sam­ten Lan­des­re­gie­rung un­ter­schrie­ben – sprich ne­ben Kret­sch­mann (Grü­ne) auch von Strobl und Ei­sen­mann (CDU). Ähn­li­che Ver­ord­nun­gen sind zu­dem von der CSU ge­führ­ten Lan­des­re­gie­rung Bay­erns und der CDU ge­führ­ten Lan­des­re­gie­rung Sach­sens er­las­sen wor­den. Man muss mit den ent­spre­chen­den Po­li­ti­kern nicht im­mer ei­ner Mei­nung sein, ihr Be­mü­hen um das rich­ti­ge Vor­ge­hen in die­ser Pan­de­mie soll­te aber nicht als schwach­sin­nig dif­fa­miert wer­den. Rei­ner Gar­reis, Aa­len

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