Aalener Nachrichten

Lö­sung bei Streit um Ganz­tags­gel­der für Süd­wes­ten ge­fun­den

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(lsw) - Der Streit um För­der­mit­tel für den Aus­bau schu­li­scher Ganz­tags­be­treu­ung zwi­schen Bund und Land ist bei­ge­legt. Ba­den-Würt­tem­berg be­kommt nun knapp 100 Mil­lio­nen Eu­ro aus dem Bun­des­pro­gramm, wie Kul­tus­mi­nis­te­rin Su­san­ne Ei­sen­mann (CDU) mit­teil­te. „Ich freue mich sehr, dass wir ei­ne Ei­ni­gung er­zielt ha­ben.“Die­se sei durch ei­ne Pro­to­koll­er­klä­rung des Lan­des mög­lich ge­wor­den. Sie be­sa­ge, dass das Mi­nis­te­ri­um als obers­te Schul­auf­sichts­be­hör­de die Ein­hal­tung von ver­läss­li­chen Qua­li­täts­kri­te­ri­en, die Vor­aus­set­zung für die Gel­der sei­en, ge­währ­leis­te. Da­bei be­ste­he die Mög­lich­keit, bei Er­fül­lung der Qua­li­täts­kri­te­ri­en die Auf­sicht auf die Kom­mu­nen als Schul­trä­ger zu de­le­gie­ren. Knack­punkt war die Fra­ge, un­ter wel­cher Auf­sicht die Be­treu­ungs­an­ge­bo­te ste­hen. In Ba­den-Würt­tem­berg ste­hen 80 Pro­zent der Ganz­ta­ges­an­ge­bo­te für Grund­schul­kin­der un­ter kom­mu­na­ler Auf­sicht. Der Bund will aber, dass die Be­treu­ung un­ter Schul­auf­sicht steht und auch nur die­se Be­treu­ung mit För­der­geld fi­nan­zie­ren.

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