Aalener Nachrichten

Klat­sche fürs Ost­alb-Fes­ti­val

- Aalen · German Taxpayers Federation

(ard) - Im Mai woll­te ei­ne Mehr­heit im Ge­mein­de­rat end­gül­tig ei­nen Schluss­strich un­ter das ers­te Ost­alb-Fes­ti­val vom Ju­ni 2019 in der Ost­alb-Are­na mit ei­nem De­fi­zit von 197 000 Eu­ro und un­ter den da­für ge­währ­ten 175 000-Eu­ro-Zu­schuss der Stadt zie­hen. Den end­gül­ti­gen Nach­klapp in Form ei­ner or­dent­li­chen Klat­sche lie­fer­te al­ler­dings erst En­de Ok­to­ber der Bund der Steu­er­zah­ler: In sei­nem Schwarz­buch 2020 pran­ger­te er die fi­nan­zi­el­len Hil­fen der Stadt für den Ver­an­stal­ter, den Stadt­rat Ar­min Abe­le und sei­ne Event­fir­ma Ven­tura, deut­lich an. Die Steu­er­zah­ler hät­ten für das Event „ei­nen ge­hö­ri­gen Bei­trag“leis­ten müs­sen, be­klagt de­ren Bund. Sein Rat: „Soll­te in Aalen je wie­der ein Fes­ti­val statt­fin­den, muss im Vor­feld ver­trag­lich klar ge­re­gelt wer­den, dass der Ver­an­stal­ter für even­tu­el­le Ver­lus­te ein­zu­ste­hen hat. Steu­er­zah­ler soll­ten nicht für un­ter­neh­me­ri­sche Ri­si­ken haf­ten.“

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AR­CHIV-FO­TO: SIEDLER Der Bund der Steu­er­zah­ler pran­ger­te das Ost­alb-Fes­ti­val an.

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