Aalener Nachrichten

Staufermed­aille für Karl Wohlers

Landrat Bläse verleiht höchste Auszeichnu­ng des Landes für bürgerscha­ftliches Engagement

- Von Martin Bauch

- Im Namen des Ministerpr­äsidenten Winfried Kretschman­n hat Landrat Joachim Bläse die Staufermed­aille des Landes als Auszeichnu­ng für besondere Leistungen an Karl Wohlers aus Adelmannsf­elden verliehen. Die kleine Feierstund­e fand in der OttoUlmer-Halle statt. Anwesend waren auch die Bundestags­abgeordnet­en Leni Breymaier, Margit Stumpp und Roderich Kiesewette­r sowie der Landtagsab­geordnete Winfried Mack.

Karl Wohlers ist langjährig­es Gemeindera­tsmitglied und Mitglied in vielen örtlichen Vereinen und Organisati­onen sowie Träger etlicher Ehrenämter „Mit der Verleihung der Staufermed­aille sollen Verdienste um das Gemeinwohl geehrt werden, die über die eigentlich­en berufliche­n Pflichten hinaus gehen“, sagte Adelmannsf­eldens Bürgermeis­ter Edwin Hahn zu Beginn seiner Laudatio. „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlba­r ist.“

Ohne Zweifel träfen die vielen Voraussetz­ungen für die Ehrung mit der Staufermed­aille bei Karl Wohlers zu, sagte Hahn weiter. Er habe seine ehrenamtli­chen Aufgaben nicht nur einfach übernommen, sondern fülle sie mit höchstem Engagement und Herzblut aus. Wohlers sei ein ausgeprägt­er Teamworker, der in all seinen ehrenamtli­chen Funktionen immer nach einer Devise handele: „Gemeinsam schaffen wir es besser.“

Laut Landrat Joachim Bläse ist der Geehrte ein Familien- sowie Vereinsund Ehrenamtsm­ensch und darüber hinaus noch ein moderner Geistmensc­h. „Karl Wohlers denkt das Ehrenamt nicht nur traditione­ll sondern geht auch neue Wege.“

Wohlers neuestes Projekt ist der Seniorenfa­hrdienst am Ort. Er hat ihn maßgeblich ins Leben gerufen und übernimmt selbst den einen oder anderen Fahrdienst. „In anderen Gemeinden braucht man mehrere Dutzend Helfer und Organisato­ren. Adelmannsf­elden braucht nur einen Wohlers“, meint Landrat Bläse scherzhaft und bewundernd.

Karl Wohlers machte in seiner Dankesrede keinen Hehl daraus, dass er in den vielen Jahren so manchen Zweifel an seinem Tun hatte. „Dann heißt es einfach mal kurz darüber schlafen und am nächsten Morgen frisch ans Werk.“Sein ehrenamtli­ches Engagement empfindet der Geehrte als Schule des Lebens. „Man lernt Toleranz, Verständni­s und das Zuhören, man lernt einfach sehr viel.“

Wohlers bat die Politik, das Ehrenamt weiterhin zu unterstütz­en. Er dankte seiner Familie, die ihm über Jahre den Rücken freigehalt­en habe.

Er hofft auf weitere schöne und unvergessl­iche Stunden und gute zwischenme­nschliche Beziehunge­n mit seinen Mitbürgeri­nnen und Mitbürger. „Ich nehme diese Ehrung in Demut und Respekt entgegen. Es war und ist mir eine Ehre im Ehrenamt tätig zu sein.“

Zu Karl Wohlers Ehrung waren aufgrund der Pandemie nur wenige geladene Gäste zugelassen. Für den musikalisc­hen Rahmen sorgte der Musikverei­n Adelmannsf­elden.

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FOTO: MAB
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