Ur­schal­ling: Fres­ken aus der Ro­ma­nik

Abendzeitung München - - MÜNCHEN -

Ein be­schau­li­cher Weg, ent­lang der Pri­en bis zu ei­nem Über­bleib­sel ei­ner einst gro­ßen Burg­an­la­ge

Aus­gangs­punkt: Bahn­hof Pri­en Geh­zeit: 2 St­un­den

Durch die Fuß­gän­ger­zo­ne er­rei­chen wir die Pfarr­kir­che St. Jo­han­nes (2), mit ih­rem 70 Me­ter ho­hen na­del­spit­zen Turm: das Wahr­zei­chen von Pri­en. Über die Bernau­er Stra­ße und die Beil­hack­stra­ße er­rei­chen wir ei­nen Ge­trän­ke­markt, an dem wir rechts ab­bie­gen und bald auf ei­nem Wan­der­weg spa­zie­ren. Bald be­fin­den wir uns auf ei­nem Kreuz­weg, der zur al­ten Wall­fahrts­kir­che St. Sal­va­tor führt (3). Die Kir­che hat ei­nen go­t­hi­schen Cha­rak­ter, 1472 wur­de sie ge­weiht und zeugt mit ih­rem Sat­tel­turm von ei­ner einst le­ben­di­gen Wall­fahrt­tra­di­ti­on.

Es geht zu­nächst den glei­chen Weg zu­rück, den wir ge­kom­men sind, nach­dem wir die Pri­en über­quert ha­ben, wan­dern wir ei­nen kur­vi­gen Weg ent­lang. An ei­ner Start ist in Pri­en am Chiem­see – da­nach ist gu­tes Schuh­werk ge­fragt. Der le­ben­di­ge Ge­henk­te: Ro­ma­ni­sches Fres­ko in Ur­schal­ling. Ga­be­lung geht es in Ri­chung Gr­a­blmüh­le (4). Von dort aus geht es hin­auf ans Hochufer der Pri­en, wir ge­hen an ihr ent­lang, bis uns der Weg wie­der hin­un­ter­führt, wir den Weg er­neut que­ren und dann auf der an­de­ren Fluss­sei­te das an­de­re Hochufer er­klim­men. Es geht in Rich­tung Hoher­ting und dann nach Ur­schal­ling, wo wir die be­rühm­te Ja­kobs­kir­che (5) be­sich­ti­gen. Sie ist das ein­zi­ge Re­likt der Burg­an­la­ge der Gra­fen von Fal­ken­stein und lässt sich ins zwölf­te Jahr­hun­dert da­tie­ren.

Wie­der auf der Stra­ße ori­en­tie­ren wir uns an den Weg­wei­sern zu­rück nach Pri­en.

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