Spice up your li­fe

Abendzeitung München - - MÜNCHEN - Ro­se­ma­rie Viel­rei­cher

Beim ers­ten „Date“mei­nes Le­bens durf­te ich den Film aus­su­chen. Wohl nicht, weil ich sei­ne gro­ße Lie­be war, son­dern weil ich auch für den Trans­port ins Ki­no sorg­te (Ma­ma). Ich war in der vier­ten Klas­se und wünsch­te mir „Spice World“. Falls Sie den Film nicht ken­nen: Er­folg­rei­che Ko­mö­di­en be­kom­men oft Fort­set­zun­gen. „Spice World“hat kei­ne.

Es ist kei­ne Über­ra­schung, aber un­se­re jun­ge Roman­ze hielt nicht über die vier­te Klas­se hin­aus. Da­für ent­stand ei­ne tie­fe Fan-Lie­be: Die­se Spice Girls wa­ren so frech, wild, bunt, laut. Nur schau­spie­lern konn­ten sie halt nicht so. Trotz­dem: die Ido­le mei­ner Kind­heit.

Die Knal­ler-Mel­dung lau­tet da­her: Reuni­on! Kon­zer­te in Groß­bri­tan­ni­en! Ti­ckets ab die­sem Sams­tag! Ich wer­de nun al­so vorm Com­pu­ter aus­har­ren, zit­tern, weil die Sei­te so­fort zu­sam­men­bricht, und dann fas­sungs­los auf den Bild­schirm star­ren: aus­ver­kauft.

Mei­ne ein­zi­ge Hoff­nung: Die Spice Girls tref­fen – wie im Film – auf Ali­ens und wer­den von ih­nen auf Deutsch­land-Tour ge­flo­gen.

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